D68.5 Primäre Thrombophilie

ICD-10-GM 2020Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAPurpura und sonstige Gerinnungsstörungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 4Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 4 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage3 SEG-4-Empfehlungen · 1 weitere Quelle · 1 offene Streitfrage · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Mangel: Antithrombin-

Mangel: Protein-C-

Mangel: Protein-S-

Prothrombin-Gen-Mutation

Resistenz gegen aktiviertes Protein C [Faktor-V-Leiden-Mutation]

Regeln außerhalb des Katalogs4

Wie wird ein AT III-Mangel verschlüsselt? Ein spezifischer Kode dafür ist nicht vorhanden.

Stationäre Aufnahme zur Hüft-TEP. Es liegt eine bekannte APC-Resistenz (Resistenz gegen aktiviertes Protein C) vor. Deshalb ist nach Angaben des Krankenhauses die Thromboseprophylaxe mit Heparin bereits präoperativ begonnen worden. Kann die Nebendiagnose D68.4 Erworbener Mangel an Gerinnungsfaktoren kodiert werden?

gilt über D68.-FoKA: Dissens

Ein Patient wird wegen eines nichttraumatischen Rektusscheidenhämatoms unter Phenprocoumon-Einnahme (INR im therapeutischen Bereich) aufgenommen. Was ist die Hauptdiagnose?

BSGBSG, Urteil vom 16.07.2025: Konkretisierung des Prüfgegenstandes – Ausschluss der Korrektur und Ergänzung von Datensätzen nach Ablauf der Änderungsfristen – Nachkodieru …16.07.2025

Sozialgerichtliches Verfahren - Revisionsverfahren - Feststellung individueller Tatsachen - keine Zurückverweisung an das LSG - Prozessökonomie - Wahrung der Interessen der Beteiligten - Krankenversicherung - Krankenhausvergütung - Abrechnungsprüfung - Präklusionswirkung des § 7 Abs 5 PrüfvV 2016 - Konkretisierung des Prüfgegenstandes - Ausschluss der Korrektur und Ergänzung von Datensätzen nach Ablauf der Änderungsfristen - Nachkodierung nicht durch MDK-Gutachten gerechtfertigt

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Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Alphabetisches Verzeichnis17

Angeborener Antithrombin-III-Mangel
Primärschlüssel
Antithrombinämie
Primärschlüssel
Antithrombin-III-Mangel
Primärschlüssel
Antithrombin-Mangel
Primärschlüssel
APC-Resistenz [Resistenz gegen aktiviertes Protein C]
Primärschlüssel
AT-III-Mangel
Primärschlüssel
Hämorrhagische Diathese durch Antithrombin-Vermehrung
Primärschlüssel
Hereditäre Thrombophilie durch kongenitalen Antithrombin-III-Mangel
82Primärschlüssel
Hereditäre Thrombophilie durch kongenitalen Antithrombin-Mangel
82Primärschlüssel
Hereditäre Thrombophilie durch kongenitalen HRG [histidinreiches Glykoprotein]-Mangel
217467Primärschlüssel
Hereditäre Thrombophilie durch kongenitalen Protein-S-Mangel
743Primärschlüssel
Koagulopathie durch Faktor-V-Genmutation
Primärschlüssel
Primäre Thrombophilie
Primärschlüssel
Protein-C-Mangel
Primärschlüssel
Protein-S-Mangel
Primärschlüssel
Prothrombin-Gen-Mutation
Primärschlüssel
▸ noch 1 Einträge
Thrombomodulin-abhängige Blutgerinnungsstörung
436169Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)4

82
Hereditäre Thrombophilie durch kongenitalen Antithrombin-MangelHereditäre Thrombophilie durch kongenitalen Antithrombin 3-Mangel
743
Schwere hereditäre Thrombophilie durch kongenitalen Protein-S-MangelThrombophilie durch kongenitalen Protein-S-Mangel, autosomal-rezessive
436169
Thrombomodulin-abhängige BlutgerinnungsstörungTHBD-abhängige Blutgerinnungsstörung · THBD-bedingte Koagulopathie · +1
217467
Thrombophilie, hereditäre, durch kongenitalen Mangel des Histidin-reichen (poly-L) GlykoproteinsThrombophilie, hereditäre, durch kongenitalen HRG-Mangel

Änderungen

2010Bestand
Primäre Thrombophilie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2020 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte