DRGSystemDeutschland

D68.23Hereditärer Faktor-VII-Mangel

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Purpura und sonstige Gerinnungsstörungen / Sarkoidose, exkl. Lunge / Kombinierte Immundefekte B und weitere hämatologische Erkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Diese Diagnose ist in Anlage 7 des Fallpauschalenkatalogs einem Zusatzentgelt zugeordnet. Abgerechnet wird es, wenn zusätzlich eine der auslösenden Prozeduren erbracht ist; die Schwellenwerte stehen in den Fußnoten unten.
Inklusive:

Hypoprokonvertinämie

Prokonvertin-Mangel

Stabiler-Faktor-Mangel

Diagnosehäufigkeit

Die Statistik weist D68.23 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu D68.2 mit allen Subkodes.

Rang 4693 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 30 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3216,1 %15,8
1 bis unter 5 Jahre3126,1 %–
5 bis unter 10 Jahre3126,1 %2,5
10 bis unter 15 Jahre85316 %6,5
15 bis unter 18 Jahre3126,1 %5,0
18 bis unter 20 Jahre2024,1 %–
20 bis unter 25 Jahre1012,0 %–
25 bis unter 30 Jahre1012,0 %2,0
30 bis unter 35 Jahre86216 %4,0
35 bis unter 40 Jahre1102,0 %1,7
40 bis unter 45 Jahre000–5,0
45 bis unter 50 Jahre2114,1 %4,0
50 bis unter 55 Jahre000–41,5
55 bis unter 60 Jahre2114,1 %–
60 bis unter 65 Jahre2114,1 %3,0
65 bis unter 70 Jahre1012,0 %–
70 bis unter 75 Jahre1012,0 %13,0
75 bis unter 80 Jahre3036,1 %3,0
80 bis unter 85 Jahre2114,1 %–
85 bis unter 90 Jahre2024,1 %3,3
90 bis unter 95 Jahre1102,0 %–
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

2.240 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Chirurgie (44 % und 12 %)

  • Innere Medizin44 %975
  • Chirurgie12 %258
  • Kardiologie5,9 %133
  • Urologie5,8 %130
  • Gastroenterologie5,6 %126
  • Übrige 25 Abteilungen28 %618
▸ Übrige einzeln
  • Hämatologie und internistische Onkologie4,6 %102
  • Pädiatrie4,1 %92
  • Unfallchirurgie2,1 %47
  • Nephrologie1,8 %40
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,7 %39
  • Sonstige Fachabteilung1,5 %33
  • Herzchirurgie1,4 %32
  • Orthopädie1,4 %31
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie1,3 %30
  • Gefäßchirurgie1,2 %26
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde1,0 %23
  • Geriatrie0,98 %22
  • Rheumatologie0,80 %18
  • Intensivmedizin0,71 %16
  • Neurologie0,58 %13
  • Pneumologie0,54 %12
  • Dermatologie0,49 %11
  • Kinderkardiologie0,27 %6
  • Neonatologie0,27 %6
  • Kinderchirurgie0,22 %5
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,18 %4
  • Neurochirurgie0,18 %4
  • Endokrinologie0,13 %3
  • Geburtshilfe0,089 %2
  • Thoraxchirurgie0,045 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D68.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Zusatzentgelte1

ZE2026-97
Behandlung von Blutern mit Blutgerinnungsfaktorenindividuell
▸ 2 Fußnoten des Katalogs
  • Nach Paragraf 5 Abs. 2 Satz 3 FPV 2026 ist für diese Zusatzentgelte das bisher krankenhausindividuell vereinbarte Entgelt der Höhe nach bis zum Beginn des Wirksamwerdens der neuen Budgetvereinbarung weiter zu erheben. Dies gilt auch, sofern eine Anpassung der entsprechenden OPS-Kodes erfolgt sein sollte.
  • Die jeweils zugehörigen ICD-Kodes und -Texte sind in Anlage 7 aufgeführt.

Alphabetisches Verzeichnis11

Faktor-VII-Mangel
PrimärschlüsselPrimär†:D68.23327
Hereditärer Faktor-VII-Mangel
PrimärschlüsselPrimär†:D68.23327
Hereditärer Prokonvertin-Faktor-Mangel
PrimärschlüsselPrimär†:D68.23327
Hypoprokonvertinämie
PrimärschlüsselPrimär†:D68.23327
Kongenitale hereditäre Hypoprokonvertinämie
PrimärschlüsselPrimär†:D68.23327
Kongenitale Hypoprokonvertinämie
PrimärschlüsselPrimär†:D68.23327
Kongenitaler Faktor-VII-Mangel
PrimärschlüsselPrimär†:D68.23327
Kongenitaler Prokonvertin-Faktor-Mangel
PrimärschlüsselPrimär†:D68.23327
Konstitutioneller Prokonvertin-Mangel
PrimärschlüsselPrimär†:D68.23327
SPCA [Serum prothrombin conversion accelerator]-Mangel
PrimärschlüsselPrimär†:D68.23327
Stabiler-Faktor-Mangel
PrimärschlüsselPrimär†:D68.23327

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

327
Faktor VII-Mangel, kongenitalerHypoprokonvertinämie · Prokonvertin-Mangel, konstitutioneller

Änderungen1

2013Neu
Hereditärer Faktor-VII-Mangel
übergeleitet aus D68.2

Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte