D65.- Disseminierte intravasale Gerinnung [Defibrinationssyndrom]

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
ZE in SubkodesSubkodes dieser Schlüsselnummer sind in Anlage 7 einem Zusatzentgelt zugeordnet — welche, steht unten.
Inklusive:

Purpura fulminans

Exklusive:

Als Komplikation bei(m): Abort, Extrauteringravidität oder Molenschwangerschaft O00-O07 O08.1

Als Komplikation bei(m): Neugeborenen P60

Als Komplikation bei(m): Schwangerschaft, Geburt oder Wochenbett O45.0 O46.0 O67.0 O72.3

Subkodes4

D65.0 Erworbene AfibrinogenämieCCL:123ZE: ZE2023-139Morbi-RSA⚖ 3
D65.1 Disseminierte intravasale Gerinnung [DIG, DIC]CCL:23ZE: ZE2023-139Morbi-RSA
D65.2 Erworbene FibrinolyseblutungCCL:123ZE: ZE2023-139Morbi-RSA
D65.9 Defibrinationssyndrom, nicht näher bezeichnetCCL:123ZE: ZE2023-139Morbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

39 Fälle · 56 % Frauen · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 49 % Innere Medizin’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter D65.-.

Rang 1362 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 76, der Frauen ab etwa 59 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1102,6 %1,0
5 bis unter 10 Jahre2115,1 %3,0
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre2025,1 %1,0
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre1012,6 %30,0
30 bis unter 35 Jahre42210 %2,8
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre60615 %16,7
60 bis unter 65 Jahre2115,1 %9,5
65 bis unter 70 Jahre71618 %10,3
70 bis unter 75 Jahre3217,7 %3,7
75 bis unter 80 Jahre3217,7 %14,3
80 bis unter 85 Jahre55013 %7,4
85 bis unter 90 Jahre2115,1 %1,5
90 bis unter 95 Jahre1102,6 %1,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

39 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Hämatologie und internistische Onkologie (49 % und 13 %)

  • Innere Medizin49 %19
  • Hämatologie und internistische Onkologie13 %5
  • Pädiatrie7,7 %3
  • Chirurgie5,1 %2
  • Intensivmedizin5,1 %2
  • Übrige 7 Abteilungen21 %8
▸ Übrige einzeln
  • Urologie5,1 %2
  • Dermatologie2,6 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe2,6 %1
  • Gastroenterologie2,6 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde2,6 %1
  • Unfallchirurgie2,6 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie2,6 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Zusatzentgelte der Subkodes1

ZE2023-139
Gabe von Blutgerinnungsfaktorenindividuell
▸ 3 Fußnoten des Katalogs
  • Nach § 5 Absatz 2 Satz 3 der Fallpauschalenvereinbarung 2023 ist für diese Zusatzentgelte das bisher krankenhausindividuell vereinbarte Entgelt der Höhe nach bis zum Beginn des Wirksamwerdens der neuen Budgetvereinbarung weiter zu erheben. Dies gilt auch, sofern eine Anpassung der entsprechenden OPS-Kodes erfolgt sein sollte.
  • Die jeweils zugehörigen ICD-Kodes und ICD-Texte sind in Anlage 7 aufgeführt.
  • Für das Jahr 2023 gilt ein Schwellenwert in der Höhe von 6.000 € für die Summe der im Rahmen der Behandlung des Patienten für Blutgerinnungsfaktoren angefallenen Beträge. Ab Überschreitung dieses Schwellenwertes ist der gesamte für die Behandlung des Patienten mit Blutgerinnungsfaktoren angefallene Betrag abzurechnen.

Änderungen

2010Bestand
Disseminierte intravasale Gerinnung [Defibrinationssyndrom]

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte