D61.2 Aplastische Anämie infolge sonstiger äußerer Ursachen

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAKombinierte Immundefekte C / Angeborene Agranulozytose und Neutropenie / Aplastische Anämie / HUS — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Kodierhinweis:

Soll die äußere Ursache angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Diagnosehäufigkeit

256 Fälle · 65 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 50 % Innere Medizin’22

Rang 3036 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 63 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,39 %11,0
1 bis unter 5 Jahre9633,5 %2,6
5 bis unter 10 Jahre1010,39 %2,0
10 bis unter 15 Jahre1010,39 %2,0
15 bis unter 18 Jahre3301,2 %122,7
18 bis unter 20 Jahre1010,39 %17,0
20 bis unter 25 Jahre4041,6 %6,0
25 bis unter 30 Jahre4131,6 %6,5
30 bis unter 35 Jahre3121,2 %5,7
35 bis unter 40 Jahre8443,1 %5,8
40 bis unter 45 Jahre141225,5 %16,6
45 bis unter 50 Jahre11654,3 %10,8
50 bis unter 55 Jahre161066,3 %8,8
55 bis unter 60 Jahre2718911 %14,3
60 bis unter 65 Jahre38251315 %7,8
65 bis unter 70 Jahre2922711 %9,7
70 bis unter 75 Jahre26161010 %8,6
75 bis unter 80 Jahre241689,4 %9,9
80 bis unter 85 Jahre2722511 %7,2
85 bis unter 90 Jahre4221,6 %4,0
90 bis unter 95 Jahre5232,0 %5,8
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

6.996 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Hämatologie und internistische Onkologie (50 % und 13 %)

  • Innere Medizin50 %3.523
  • Hämatologie und internistische Onkologie13 %917
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe12 %855
  • Pädiatrie7,2 %503
  • Gastroenterologie6,3 %439
  • Übrige 25 Abteilungen11 %759
▸ Übrige einzeln
  • Pneumologie2,6 %185
  • Urologie2,3 %159
  • Kardiologie0,96 %67
  • Nephrologie0,81 %57
  • Chirurgie0,76 %53
  • Sonstige Fachabteilung0,69 %48
  • Geriatrie0,63 %44
  • Intensivmedizin0,40 %28
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,26 %18
  • Neurologie0,26 %18
  • Strahlenheilkunde0,23 %16
  • Kinderchirurgie0,20 %14
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,17 %12
  • Rheumatologie0,16 %11
  • Unfallchirurgie0,086 %6
  • Dermatologie0,071 %5
  • Endokrinologie0,071 %5
  • Neurochirurgie0,043 %3
  • Orthopädie0,043 %3
  • Gefäßchirurgie0,029 %2
  • Augenheilkunde0,014 %1
  • Geburtshilfe0,014 %1
  • Herzchirurgie0,014 %1
  • Neonatologie0,014 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,014 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D61.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Alkoholtoxische Knochenmarkschädigung
Primärschlüssel
Aplastische Anämie durch äußere Agenzien a.n.k.
Primärschlüssel
Aplastische Anämie durch Bestrahlung
Primärschlüssel
Aplastische Anämie durch Infekt
Primärschlüssel
Aplastische Anämie durch Infektion
Primärschlüssel
Toxisch bedingtes aplastisches Anämiesyndrom
Primärschlüssel
Toxisch bedingtes aplastisches Syndrom
Primärschlüssel
Toxische Anämie
Primärschlüssel
Toxische aplastische Anämie
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Aplastische Anämie infolge sonstiger äußerer Ursachen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte