D59.9 Erworbene hämolytische Anämie, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAPolycythämia vera / sonstige Neutropenien, Anämien, myelodysplastischen Syndrome — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Idiopathische hämolytische Anämie, chronisch

Diagnosehäufigkeit

303 Fälle · 52 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 48 % Innere Medizin’22

Rang 2857 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 69 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr6422,0 %1,8
1 bis unter 5 Jahre15875,0 %6,4
5 bis unter 10 Jahre5411,7 %3,6
10 bis unter 15 Jahre7342,3 %12,4
15 bis unter 18 Jahre4311,3 %8,3
18 bis unter 20 Jahre2110,66 %4,0
20 bis unter 25 Jahre5231,7 %6,4
25 bis unter 30 Jahre4221,3 %5,8
30 bis unter 35 Jahre4221,3 %7,5
35 bis unter 40 Jahre4221,3 %3,5
40 bis unter 45 Jahre11743,6 %5,1
45 bis unter 50 Jahre8712,6 %6,8
50 bis unter 55 Jahre165115,3 %6,4
55 bis unter 60 Jahre12574,0 %7,3
60 bis unter 65 Jahre2310137,6 %8,3
65 bis unter 70 Jahre2915149,6 %7,4
70 bis unter 75 Jahre37201712 %8,5
75 bis unter 80 Jahre3015159,9 %7,8
80 bis unter 85 Jahre44202415 %6,9
85 bis unter 90 Jahre2710178,9 %8,0
90 bis unter 95 Jahre10193,3 %6,5
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

2.737 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Hämatologie und internistische Onkologie (48 % und 22 %)

  • Innere Medizin48 %1.311
  • Hämatologie und internistische Onkologie22 %598
  • Pädiatrie15 %421
  • Gastroenterologie6,2 %170
  • Nephrologie3,0 %83
  • Übrige 22 Abteilungen5,6 %154
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie1,5 %41
  • Intensivmedizin0,69 %19
  • Sonstige Fachabteilung0,62 %17
  • Pneumologie0,40 %11
  • Rheumatologie0,40 %11
  • Chirurgie0,33 %9
  • Neurologie0,26 %7
  • Geriatrie0,22 %6
  • Kinderchirurgie0,22 %6
  • Neonatologie0,18 %5
  • Dermatologie0,15 %4
  • Thoraxchirurgie0,15 %4
  • Gefäßchirurgie0,073 %2
  • Herzchirurgie0,073 %2
  • Strahlenheilkunde0,073 %2
  • Urologie0,073 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,037 %1
  • Kinderkardiologie0,037 %1
  • Neurochirurgie0,037 %1
  • Orthopädie0,037 %1
  • Plastische Chirurgie0,037 %1
  • Unfallchirurgie0,037 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D59.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis8

Akute hämolytische Anämie
Primärschlüssel
Chronische idiopathische hämolytische Anämie
Primärschlüssel
Erworbene hämatogene Gelbsucht
Primärschlüssel
Erworbene hämolytische Anämie
Primärschlüssel
Erworbener hämatogener Ikterus
Primärschlüssel
Erworbener hämolytischer Ikterus
Primärschlüssel
Hämoglobinämie
Primärschlüssel
HIV-Krankheit mit erworbener hämolytischer Anämie
Zwei Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Erworbene hämolytische Anämie, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte