D55.2 Anämie durch Störungen glykolytischer Enzyme

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAHereditäre hämolytische Anämien / Methämoglobinämien / Sonstige Immundefekte z. T. mit anderen schweren Defekten — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 5Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 5 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Anämie (durch): hämolytisch, nichtsphärozytär (hereditär), Typ II

Anämie (durch): Hexokinase-Mangel

Anämie (durch): Pyruvatkinase[PK]-Mangel

Anämie (durch): Triosephosphat-Isomerase-Mangel

Diagnosehäufigkeit

25 Fälle · 56 % Frauen · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 56 % Pädiatrie’22

Rang 5399 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 11, der Frauen ab etwa 18 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr32112 %7,0
1 bis unter 5 Jahre61524 %3,3
5 bis unter 10 Jahre2208,0 %1,0
10 bis unter 15 Jahre2208,0 %1,5
15 bis unter 18 Jahre1014,0 %10,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre2028,0 %4,5
25 bis unter 30 Jahre2118,0 %1,5
30 bis unter 35 Jahre1014,0 %2,0
35 bis unter 40 Jahre1014,0 %2,0
40 bis unter 45 Jahre2208,0 %7,0
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre2028,0 %5,5
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre1104,0 %9,0
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

117 Fälle

Vor allem Pädiatrie und Innere Medizin (56 % und 21 %)

  • Pädiatrie56 %66
  • Innere Medizin21 %24
  • Hämatologie und internistische Onkologie7,7 %9
  • Gastroenterologie6,0 %7
  • Neonatologie5,1 %6
  • Übrige 5 Abteilungen4,3 %5
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin0,85 %1
  • Kardiologie0,85 %1
  • Kinderchirurgie0,85 %1
  • Nephrologie0,85 %1
  • Neurologie0,85 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D55.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis21

Anämie durch 2,3-Diphosphoglycerat-Mutase [2,3-DPG]-Mangel
Primärschlüssel
Anämie durch 2,3-DPG-Mangel
Primärschlüssel
Anämie durch Glycerinaldehyd-3-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel
Primärschlüssel
Anämie durch Hexokinase-Defekt
Primärschlüssel
Anämie durch Hexokinasemangel
Primärschlüssel
Anämie durch Mangel eines glykolytischen Enzyms
Primärschlüssel
Anämie durch Phosphofruktaldolase-Mangel
Primärschlüssel
Anämie durch Phosphoglyceratkinase-Mangel
Primärschlüssel
Anämie durch PK-Mangel
Primärschlüssel
Anämie durch Pyruvatkinasemangel
Primärschlüssel
Anämie durch Störung der anaeroben Glykolyse
Primärschlüssel
Anämie durch Triosephosphat-Isomerase-Mangel
868Primärschlüssel
Hämolytische Anämie durch Diphosphoglycerat-Mutase-Mangel
714Primärschlüssel
Hämolytische Anämie durch Glukosephosphat-Isomerase-Mangel
712Primärschlüssel
Hämolytische Anämie durch Glycerinaldehyd-3-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel
Primärschlüssel
Hämolytische Anämie durch Mangel der erythrozytären Pyruvatkinase
766Primärschlüssel
▸ noch 5 Einträge
Hämolytische nicht-sphärozytäre Anämie durch Hexokinasemangel
90031Primärschlüssel
Hämolytische nichtsphärozytäre Anämie, Typ II
Primärschlüssel
Kongenitale nichtsphärozytäre hämolytische Anämie durch Pyruvatkinase-Mangel
Primärschlüssel
Pyruvatkinase-Mangel der Erythrozyten
766Primärschlüssel
Anämie durch Glyceraldehyd-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel
zurückgezogenPrimärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)5

90031
Anämie, hämolytische, nicht-sphärozytäre durch Hexokinase-Mangel
714
Hämolytische Anämie durch Diphosphoglycerat-Mutase-Mangel
712
Hämolytische Anämie durch Glukosephosphat-Isomerase-MangelGPI-Defizienz · Glukose-6-Phosphat-Isomerase-Mangel
766
Hämolytische Anämie durch Mangel der erythrozytären PyruvatkinasePyruvatkinase-Mangel der Erythrozyten
868
Triosephosphat-Isomerase-Mangel

Änderungen

2010Bestand
Anämie durch Störungen glykolytischer Enzyme

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte