D55.1 Anämie durch sonstige Störungen des Glutathionstoffwechsels

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAHereditäre hämolytische Anämien / Methämoglobinämien / Sonstige Immundefekte z. T. mit anderen schweren Defekten — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 3Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 3 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Anämie (durch): Enzymmangel mit Bezug zum Hexosemonophosphat[HMP]-Shunt, ausgenommen G6PD-Mangel

Anämie (durch): hämolytisch, nichtsphärozytär (hereditär), Typ I

Diagnosehäufigkeit

1 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 56 % Pädiatrie’23

Rang 7412 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 83 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre101100 %14,0
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

99 Fälle

Vor allem Pädiatrie und Innere Medizin (56 % und 29 %)

  • Pädiatrie56 %55
  • Innere Medizin29 %29
  • Gastroenterologie5,1 %5
  • Hämatologie und internistische Onkologie5,1 %5
  • Kardiologie2,0 %2
  • Übrige 3 Abteilungen3,0 %3
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie1,0 %1
  • Neonatologie1,0 %1
  • Nephrologie1,0 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D55.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis15

Anämie durch 6-PGD-Mangel
Primärschlüssel
Anämie durch 6-Phosphogluconat-Dehydrogenase [6-PGD]-Mangel
Primärschlüssel
Anämie durch Enzymmangel mit Bezug zum Hexosemonophosphat [HMP]-Shunt a.n.k.
Primärschlüssel
Anämie durch Enzymmangel mit Bezug zum Hexosemonophosphat [HMP]-Shunt, ausgenommen G6PD-Mangel
Primärschlüssel
Anämie durch Gamma-Glutamylcystein-Ligase-Mangel
33574Primärschlüssel
Anämie durch GGS-R-Mangel [Glutathionreduktase-Mangel]
Primärschlüssel
Anämie durch Glutathionreduktasemangel
Primärschlüssel
Anämie durch Glutathionstoffwechselstörung
Primärschlüssel
Anämie durch Glutathionsynthetase-Mangel
32Primärschlüssel
Anämie durch GSH-Mangel [Glutathion-Mangel]
Primärschlüssel
Anämie durch Pentose-Phosphat-Stoffwechselstörung
Primärschlüssel
Erythrozyten-Glutathion-Mangelanämie
Primärschlüssel
Hämolytische Anämie durch Gamma-Glutamylcystein-Synthetase-Mangel
33574Primärschlüssel
Hämolytische Anämie durch Glutathionreduktase-Mangel
90030Primärschlüssel
Hämolytische nichtsphärozytäre Anämie, Typ I
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)3

33574
Glutamat-Cystein-Ligase-MangelGamma-Glutamyl-Cystein-Synthetase-Mangel
32
Glutathionsynthetase-MangelPyroglutaminazidurie
90030
Hämolytische Anämie durch Glutathion-Reduktase-Mangel

Änderungen

2010Bestand
Anämie durch sonstige Störungen des Glutathionstoffwechsels

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte