D53.- Sonstige alimentäre Anämien

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Inklusive:

Megaloblastäre Anämie, resistent gegenüber Vitamin-B 12- oder Folsäure-Therapie

Subkodes5

D53.0 EiweißmangelanämieCCL:123Morbi-RSA
D53.1 Sonstige megaloblastäre Anämien, anderenorts nicht klassifiziertCCL:23Morbi-RSA
D53.2 SkorbutanämieCCL:23Morbi-RSA
D53.8 Sonstige näher bezeichnete alimentäre AnämienMorbi-RSA
D53.9 Alimentäre Anämie, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

725 Fälle · 50 % Frauen · Gipfel 85 bis unter 90 Jahre · 77 % Innere Medizin’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter D53.-.

Rang 900 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 78 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2200,28 %5,0
1 bis unter 5 Jahre5410,69 %5,2
5 bis unter 10 Jahre3120,41 %5,7
10 bis unter 15 Jahre4220,55 %7,0
15 bis unter 18 Jahre1010,14 %5,0
18 bis unter 20 Jahre1100,14 %1,0
20 bis unter 25 Jahre3120,41 %5,3
25 bis unter 30 Jahre4220,55 %5,8
30 bis unter 35 Jahre9541,2 %9,0
35 bis unter 40 Jahre13761,8 %6,8
40 bis unter 45 Jahre166102,2 %6,3
45 bis unter 50 Jahre166102,2 %9,6
50 bis unter 55 Jahre2412123,3 %5,8
55 bis unter 60 Jahre2918114,0 %8,6
60 bis unter 65 Jahre5325287,3 %8,8
65 bis unter 70 Jahre5323307,3 %8,6
70 bis unter 75 Jahre78473111 %6,8
75 bis unter 80 Jahre80384211 %6,3
80 bis unter 85 Jahre114615316 %5,9
85 bis unter 90 Jahre134647018 %5,7
90 bis unter 95 Jahre6730379,2 %5,4
ab 95 Jahren164122,2 %6,6

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 5,4 Tagen (90 bis unter 95 Jahre) und ⌀ 8,8 Tagen (60 bis unter 65 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

725 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (77 %)

  • Innere Medizin77 %560
  • Gastroenterologie11 %77
  • Hämatologie und internistische Onkologie4,1 %30
  • Pädiatrie2,1 %15
  • Kardiologie1,5 %11
  • Übrige 11 Abteilungen4,4 %32
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie1,1 %8
  • Sonstige Fachabteilung0,83 %6
  • Chirurgie0,55 %4
  • Nephrologie0,41 %3
  • Neurologie0,41 %3
  • Pneumologie0,28 %2
  • Urologie0,28 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,14 %1
  • Intensivmedizin0,14 %1
  • Kinderchirurgie0,14 %1
  • Strahlenheilkunde0,14 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige alimentäre Anämien

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte