D53.8 Sonstige näher bezeichnete alimentäre Anämien

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASarkoidose, exkl. Lunge / Kombinierte Immundefekte B / Sonstige und n.n.bez. hereditäre hämolytische Anämien / Mangelanämien — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Anämie in Verbindung mit Mangel an: Kupfer

Anämie in Verbindung mit Mangel an: Molybdän

Anämie in Verbindung mit Mangel an: Zink

Exklusive:

Alimentäre Mangelzustände ohne Angabe einer Anämie, z.B.: Kupfermangel E61.0

Alimentäre Mangelzustände ohne Angabe einer Anämie, z.B.: Molybdänmangel E61.5

Alimentäre Mangelzustände ohne Angabe einer Anämie, z.B.: Zinkmangel E60

Diagnosehäufigkeit

115 Fälle · 54 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 76 % Innere Medizin’22

Rang 3880 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 77 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre1010,87 %2,0
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre5414,3 %5,0
40 bis unter 45 Jahre2021,7 %9,5
45 bis unter 50 Jahre4133,5 %2,8
50 bis unter 55 Jahre5414,3 %5,6
55 bis unter 60 Jahre10558,7 %5,8
60 bis unter 65 Jahre8357,0 %8,1
65 bis unter 70 Jahre11659,6 %5,5
70 bis unter 75 Jahre7436,1 %5,0
75 bis unter 80 Jahre148612 %6,6
80 bis unter 85 Jahre2281419 %6,7
85 bis unter 90 Jahre1881016 %7,4
90 bis unter 95 Jahre4223,5 %3,3
ab 95 Jahren4043,5 %5,3

Behandelnde Fachabteilung

772 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (76 %)

  • Innere Medizin76 %590
  • Gastroenterologie9,5 %73
  • Hämatologie und internistische Onkologie5,8 %45
  • Geriatrie1,6 %12
  • Kardiologie1,3 %10
  • Übrige 13 Abteilungen5,4 %42
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie1,3 %10
  • Nephrologie1,0 %8
  • Chirurgie0,52 %4
  • Kinderchirurgie0,52 %4
  • Sonstige Fachabteilung0,52 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,39 %3
  • Pneumologie0,39 %3
  • Dermatologie0,13 %1
  • Intensivmedizin0,13 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,13 %1
  • Neurologie0,13 %1
  • Orthopädie0,13 %1
  • Urologie0,13 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D53.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Alkoholbedingte Anämie
Primärschlüssel
Kupfermangelanämie
Primärschlüssel
Molybdänmangelanämie
Primärschlüssel
Zinkmangelanämie
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Sonstige näher bezeichnete alimentäre Anämien

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte