D52.1 Arzneimittelinduzierte Folsäure-Mangelanämie

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:23Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 2, 3 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSASarkoidose, exkl. Lunge / Kombinierte Immundefekte B / Sonstige und n.n.bez. hereditäre hämolytische Anämien / Mangelanämien — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln · zuletzt 19.08.2020 — Regeln außerhalb des Katalogs
Kodierhinweis:

Soll die Substanz angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt für Aufnahmen ab 01.10.2020 · auch für Rechnungen, die am 19.08.2020 in MD-Prüfung warengilt über D52.-

Wie wird eine Anämie infolge Folsäuremangel verschlüsselt?

seit Jahrgang 2022gilt über D52.-

Entscheidung des Schlichtungsausschusses zu der KDE 25, veröffentlicht am 19.08.2020

▸ Für einen Fall prüfen: welche Regeln gelten am Aufnahmedatum?
Kodetext D52.1 im Jahrgang 2026 →

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

15 Fälle · 80 % Frauen · Gipfel 85 bis unter 90 Jahre · 77 % Innere Medizin’23

Rang 5861 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 73, der Frauen ab etwa 83 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre1106,7 %7,0
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre1016,7 %12,0
65 bis unter 70 Jahre1016,7 %7,0
70 bis unter 75 Jahre21113 %4,5
75 bis unter 80 Jahre20213 %9,0
80 bis unter 85 Jahre31220 %4,7
85 bis unter 90 Jahre40427 %4,8
90 bis unter 95 Jahre1016,7 %10,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

1.935 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (77 %)

  • Innere Medizin77 %1.497
  • Gastroenterologie13 %250
  • Hämatologie und internistische Onkologie4,2 %82
  • Kardiologie1,4 %28
  • Geriatrie1,3 %25
  • Übrige 13 Abteilungen2,7 %53
▸ Übrige einzeln
  • Nephrologie0,67 %13
  • Chirurgie0,36 %7
  • Pädiatrie0,36 %7
  • Neurologie0,31 %6
  • Unfallchirurgie0,26 %5
  • Pneumologie0,21 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,10 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,10 %2
  • Intensivmedizin0,10 %2
  • Rheumatologie0,10 %2
  • Endokrinologie0,052 %1
  • Gefäßchirurgie0,052 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,052 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D52.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Arzneimittelinduzierte Folsäuremangelanämie
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Arzneimittelinduzierte Folsäure-Mangelanämie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte