D43.9 Neubildung unsicheren oder unbekannten Verhaltens: Zentralnervensystem, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSABösartige Neubildung der Nebennieren / der Mamma (> 44 Jahre) / des Auges / der Zervix und sonst. weiblichen Genitalorgane / multipler oder n.n.bez. Lokalisationen / der Prostata / Duktales Karzinoma in situ / Kaposi-Sarkom / Malignes Melanom / Neubildung unklarer Dignität / n.n. bez. Neubildung des Gehirns / des Nervensystems / der Hypophyse / der Pinealis / gutartige Neubildungen des Mittelohres, der Atemwege intrathorakaler Organe — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Nervensystem (ZNS) o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

85 Fälle · 54 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 45 % Neurologie’22

Rang 4197 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 59 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre3123,5 %6,3
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre4044,7 %6,3
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre3123,5 %1,0
25 bis unter 30 Jahre3213,5 %4,0
30 bis unter 35 Jahre1101,2 %5,0
35 bis unter 40 Jahre7438,2 %3,3
40 bis unter 45 Jahre5325,9 %3,0
45 bis unter 50 Jahre6247,1 %1,7
50 bis unter 55 Jahre5505,9 %12,2
55 bis unter 60 Jahre7528,2 %3,0
60 bis unter 65 Jahre137615 %6,8
65 bis unter 70 Jahre116513 %4,3
70 bis unter 75 Jahre7348,2 %7,7
75 bis unter 80 Jahre3213,5 %12,0
80 bis unter 85 Jahre3123,5 %7,0
85 bis unter 90 Jahre4314,7 %5,8
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

5.780 Fälle

Vor allem Neurologie und Neurochirurgie (45 % und 26 %)

  • Neurologie45 %2.590
  • Neurochirurgie26 %1.501
  • Innere Medizin13 %760
  • Pädiatrie7,8 %451
  • Geriatrie1,2 %67
  • Übrige 23 Abteilungen7,1 %411
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,93 %54
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,81 %47
  • Intensivmedizin0,76 %44
  • Chirurgie0,71 %41
  • Kardiologie0,69 %40
  • Gastroenterologie0,52 %30
  • Unfallchirurgie0,52 %30
  • Orthopädie0,43 %25
  • Strahlenheilkunde0,35 %20
  • Kinderchirurgie0,33 %19
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,22 %13
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,16 %9
  • Augenheilkunde0,14 %8
  • Nephrologie0,14 %8
  • Pneumologie0,14 %8
  • Kinderkardiologie0,10 %6
  • Neonatologie0,035 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,035 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,017 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,017 %1
  • Plastische Chirurgie0,017 %1
  • Thoraxchirurgie0,017 %1
  • Urologie0,017 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D43.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Paraselläre unsichere Neubildung
Primärschlüssel
Unsichere Neubildung des Zentralnervensystems
Primärschlüssel
Unsichere Neubildung des ZNS
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Neubildung unsicheren oder unbekannten Verhaltens: Zentralnervensystem, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte