DRGSystemDeutschland

D43.-Neubildung unsicheren oder unbekannten Verhaltens des Gehirns und des Zentralnervensystems

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Exklusive:

Periphere Nerven und autonomes Nervensystem D48.2

Subkodes7

D43.0Neubildung unsicheren oder unbekannten Verhaltens: Gehirn, supratentoriellMorbi-RSA’25
D43.1Neubildung unsicheren oder unbekannten Verhaltens: Gehirn, infratentoriellMorbi-RSA’25
D43.2Neubildung unsicheren oder unbekannten Verhaltens: Gehirn, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA’25
D43.3Neubildung unsicheren oder unbekannten Verhaltens: HirnnervenMorbi-RSA’25
D43.4Neubildung unsicheren oder unbekannten Verhaltens: RückenmarkMorbi-RSA’25
D43.7Neubildung unsicheren oder unbekannten Verhaltens: Sonstige Teile des ZentralnervensystemsMorbi-RSA’25
D43.9Neubildung unsicheren oder unbekannten Verhaltens: Zentralnervensystem, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter D43.-.

Rang 432 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,033 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 65 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr221750,37 %3,6
1 bis unter 5 Jahre9155361,5 %4,4
5 bis unter 10 Jahre13983562,4 %2,8
10 bis unter 15 Jahre10755521,8 %4,9
15 bis unter 18 Jahre5429250,92 %4,6
18 bis unter 20 Jahre2614120,44 %3,6
20 bis unter 25 Jahre7943361,3 %4,4
25 bis unter 30 Jahre10146551,7 %8,9
30 bis unter 35 Jahre12973562,2 %6,6
35 bis unter 40 Jahre184100843,1 %5,3
40 bis unter 45 Jahre2231131103,8 %5,1
45 bis unter 50 Jahre2391161234,1 %4,9
50 bis unter 55 Jahre3101691415,3 %6,1
55 bis unter 60 Jahre5242822428,9 %5,6
60 bis unter 65 Jahre66334931411 %6,3
65 bis unter 70 Jahre69538431112 %6,4
70 bis unter 75 Jahre62832530311 %7,5
75 bis unter 80 Jahre5102762348,7 %7,2
80 bis unter 85 Jahre61928533411 %8,7
85 bis unter 90 Jahre4141922227,0 %8,6
90 bis unter 95 Jahre9646501,6 %8,4
ab 95 Jahren259160,43 %7,4

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,8 Tagen (5 bis unter 10 Jahre) und ⌀ 8,9 Tagen (25 bis unter 30 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

5.920 Fälle

Vor allem Neurologie und Neurochirurgie (45 % und 27 %)

  • Neurologie45 %2.678
  • Neurochirurgie27 %1.606
  • Innere Medizin13 %773
  • Pädiatrie6,5 %382
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,2 %71
  • Übrige 21 Abteilungen6,9 %410
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie1,1 %65
  • Chirurgie0,90 %53
  • Kardiologie0,81 %48
  • Sonstige Fachabteilung0,74 %44
  • Intensivmedizin0,64 %38
  • Gastroenterologie0,61 %36
  • Unfallchirurgie0,37 %22
  • Orthopädie0,34 %20
  • Kinderchirurgie0,29 %17
  • Strahlenheilkunde0,27 %16
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,20 %12
  • Kinderkardiologie0,15 %9
  • Augenheilkunde0,12 %7
  • Nephrologie0,12 %7
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,068 %4
  • Pneumologie0,068 %4
  • Dermatologie0,051 %3
  • Urologie0,034 %2
  • Endokrinologie0,017 %1
  • Thoraxchirurgie0,017 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,017 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Neubildung unsicheren oder unbekannten Verhaltens des Gehirns und des Zentralnervensystems

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte