D41.1 Neubildung unsicheren oder unbekannten Verhaltens: Nierenbecken

ICD-10-GM 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAGutartige Neubildungen endokriner Drüsen, des Auges, des ZNS, des Herzens / Bösartige Neubildungen der Haut / Neubildungen unklarer Dignität unterschiedlicher Lokalisationen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Diagnosehäufigkeit

568 Fälle · 61 % Männer · Gipfel 70 bis unter 75 Jahre · 78 % Urologie’24

Rang 2211 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 72 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre1010,18 %1,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000–7,0
25 bis unter 30 Jahre000–1,0
30 bis unter 35 Jahre000–16,5
35 bis unter 40 Jahre7521,2 %3,8
40 bis unter 45 Jahre7341,2 %2,5
45 bis unter 50 Jahre161152,8 %1,9
50 bis unter 55 Jahre2817114,9 %4,8
55 bis unter 60 Jahre4425197,7 %4,7
60 bis unter 65 Jahre60441611 %3,6
65 bis unter 70 Jahre74482613 %3,9
70 bis unter 75 Jahre109684119 %5,1
75 bis unter 80 Jahre71432813 %3,7
80 bis unter 85 Jahre77433414 %4,5
85 bis unter 90 Jahre62342811 %6,4
90 bis unter 95 Jahre9361,6 %5,7
ab 95 Jahren3210,53 %–

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,6 Tagen (60 bis unter 65 Jahre) und ⌀ 6,4 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

7.185 Fälle

Überwiegend Urologie (78 %)

  • Urologie78 %5.628
  • Innere Medizin13 %936
  • Chirurgie2,4 %175
  • Gastroenterologie1,4 %98
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,72 %52
  • Übrige 20 Abteilungen4,1 %296
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,68 %49
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,63 %45
  • Geriatrie0,54 %39
  • Kardiologie0,51 %37
  • Pädiatrie0,45 %32
  • Nephrologie0,43 %31
  • Kinderchirurgie0,14 %10
  • Strahlenheilkunde0,14 %10
  • Intensivmedizin0,13 %9
  • Pneumologie0,11 %8
  • Neurologie0,070 %5
  • Dermatologie0,056 %4
  • Endokrinologie0,042 %3
  • Orthopädie0,042 %3
  • Unfallchirurgie0,042 %3
  • Gefäßchirurgie0,028 %2
  • Neonatologie0,028 %2
  • Thoraxchirurgie0,028 %2
  • Kinderkardiologie0,014 %1
  • Rheumatologie0,014 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D41.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Nierenbeckenpapillom
Primärschlüssel
Nierenbeckentumor
Primärschlüssel
Papillom der Übergangszellen des Nierenbeckens
Primärschlüssel
Raumforderung des Nierenbeckens
Primärschlüssel
Transitionalzellpapillom des Nierenbeckens
Primärschlüssel
Unsichere Neubildung der Nierenkelche
Primärschlüssel
Unsichere Neubildung des Nierenbeckens
Primärschlüssel
Unsichere Neubildung des Nierenhilus
Primärschlüssel
Unsichere Neubildung des Überganges zwischen Nierenbecken und Harnleiter
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Neubildung unsicheren oder unbekannten Verhaltens: Nierenbecken

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte