D33.2 Gutartige Neubildung: Gehirn, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAGutartige Neubildungen endokriner Drüsen, des Auges, des ZNS, des Herzens / Bösartige Neubildungen der Haut / Neubildungen unklarer Dignität unterschiedlicher Lokalisationen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

119 Fälle · 56 % Frauen · Gipfel 10 bis unter 15 Jahre · 61 % Neurochirurgie’22

Rang 3839 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 35 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre8356,7 %4,9
5 bis unter 10 Jahre128410 %4,7
10 bis unter 15 Jahre156913 %9,7
15 bis unter 18 Jahre5234,2 %4,6
18 bis unter 20 Jahre2021,7 %7,0
20 bis unter 25 Jahre7255,9 %9,7
25 bis unter 30 Jahre2021,7 %5,5
30 bis unter 35 Jahre9457,6 %9,8
35 bis unter 40 Jahre5324,2 %4,6
40 bis unter 45 Jahre5414,2 %27,6
45 bis unter 50 Jahre3122,5 %3,7
50 bis unter 55 Jahre9277,6 %8,2
55 bis unter 60 Jahre6335,0 %7,0
60 bis unter 65 Jahre10468,4 %14,9
65 bis unter 70 Jahre1010,84 %6,0
70 bis unter 75 Jahre3122,5 %21,7
75 bis unter 80 Jahre7435,9 %12,9
80 bis unter 85 Jahre8446,7 %8,6
85 bis unter 90 Jahre2111,7 %13,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

4.018 Fälle

Überwiegend Neurochirurgie (61 %)

  • Neurochirurgie61 %2.446
  • Pädiatrie21 %825
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde5,5 %222
  • Neurologie5,3 %213
  • Kinderchirurgie1,7 %67
  • Übrige 18 Abteilungen6,1 %245
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin1,1 %45
  • Chirurgie1,1 %44
  • Strahlenheilkunde1,1 %44
  • Intensivmedizin0,55 %22
  • Unfallchirurgie0,47 %19
  • Sonstige Fachabteilung0,37 %15
  • Orthopädie0,35 %14
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,32 %13
  • Geriatrie0,20 %8
  • Kardiologie0,17 %7
  • Augenheilkunde0,075 %3
  • Kinderkardiologie0,075 %3
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,075 %3
  • Endokrinologie0,025 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,025 %1
  • Gastroenterologie0,025 %1
  • Neonatologie0,025 %1
  • Nephrologie0,025 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D33.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis12

Benigner Gehirntumor
Primärschlüssel
Benigner Hirntumor
Primärschlüssel
Dysembryoplastischer neuroepithelialer Tumor
251946Primärschlüssel
Gutartige Neubildung der Fossa cranii
Primärschlüssel
Gutartige Neubildung des Corpus callosum
Primärschlüssel
Gutartige Neubildung des Gehirns
Primärschlüssel
Gutartige Neubildung des Tapetum cerebri
Primärschlüssel
Gutartige Neubildung einer kranialen Fossa
Primärschlüssel
Gutartige Neubildung in der hinteren Schädelgrube
Primärschlüssel
Gutartige zerebrale Neubildung
Primärschlüssel
Intrakranielle gutartige Neubildung a.n.k.
Primärschlüssel
Supraselläre gutartige Neubildung
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

251946
Tumor, dysembryoplastischer neuroepithelialerDNET

Änderungen

2010Bestand
Gutartige Neubildung: Gehirn, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte