D25.2 Subseröses Leiomyom des Uterus

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAGutartige Neubildungen der weiblichen und männlichen Genitalorgane, Harnorgane, endokriner Drüsen, des Auges, des ZNS und an sonstigen und n.n.bez. Lokalisationen / Karzinoid-Syndrom / Carcinoma in situ, n.n.bez. / Bösartige Neubildung der Haut, n.n.bez. — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über D25.-FoKA: Konsens

Wie ist zu kodieren, wenn eine Schwangere wegen Myomen aufgenommen und stationär behandelt wird? Wie ist zu kodieren, wenn wegen der Myome eine primäre Sectio caesarea (vor Wehenbeginn) oder sekundäre Sectio caesarea (Geburtshindernis durch Myome) durchgeführt wird?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

5.006 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 40 bis unter 45 Jahre · 99 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’23

Rang 610 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,028 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 44 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre5050,100 %3,6
20 bis unter 25 Jahre530531,1 %3,1
25 bis unter 30 Jahre23802384,8 %2,8
30 bis unter 35 Jahre624062412 %2,5
35 bis unter 40 Jahre818081816 %2,8
40 bis unter 45 Jahre978097820 %3,2
45 bis unter 50 Jahre932093219 %3,5
50 bis unter 55 Jahre654065413 %3,4
55 bis unter 60 Jahre30203026,0 %3,7
60 bis unter 65 Jahre20402044,1 %3,9
65 bis unter 70 Jahre10201022,0 %3,5
70 bis unter 75 Jahre550551,1 %4,2
75 bis unter 80 Jahre280280,56 %3,4
80 bis unter 85 Jahre120120,24 %5,8
85 bis unter 90 Jahre1010,020 %21,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,5 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 4,2 Tagen (70 bis unter 75 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

47.757 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (99 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe99 %47.134
  • Chirurgie0,47 %225
  • Innere Medizin0,32 %155
  • Sonstige Fachabteilung0,17 %83
  • Strahlenheilkunde0,13 %60
  • Übrige 13 Abteilungen0,21 %100
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie0,048 %23
  • Urologie0,042 %20
  • Rheumatologie0,038 %18
  • Intensivmedizin0,021 %10
  • Kardiologie0,019 %9
  • Geburtshilfe0,013 %6
  • Neurologie0,010 %5
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,006 %3
  • Orthopädie0,004 %2
  • Dermatologie0,002 %1
  • Geriatrie0,002 %1
  • Nuklearmedizin0,002 %1
  • Unfallchirurgie0,002 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D25.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Subseröses Leiomyom des Uterus
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Subseröses Leiomyom des Uterus

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte