D25.1 Intramurales Leiomyom des Uterus

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstige Neubildungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
⚖ Regellage2 SEG-4-Empfehlungen · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs2

Eine Patientin wird erneut aufgenommen mit einer akuten Blutungsanämie (Hb 9,5 mg/dl) infolge einer Hypermenorrhoe bei bekanntem Uterus myomatosus mit ausgeprägten intramuralen Leiomyomen. Bei ihr war bereits zwei Wochen zuvor eine Abrasio wegen einer Hypermenorrhoe erfolgt.

gilt über D25.-FoKA: Konsens

Wie ist zu kodieren, wenn eine Schwangere wegen Myomen aufgenommen und stationär behandelt wird? Wie ist zu kodieren, wenn wegen der Myome eine primäre Sectio caesarea (vor Wehenbeginn) oder sekundäre Sectio caesarea (Geburtshindernis durch Myome) durchgeführt wird?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

27.072 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 45 bis unter 50 Jahre · 99 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’24

Rang 122 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,15 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 46 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre2020,007 %–
18 bis unter 20 Jahre7070,026 %3,8
20 bis unter 25 Jahre11901190,44 %3,3
25 bis unter 30 Jahre57105712,1 %3,1
30 bis unter 35 Jahre1.79401.7946,6 %2,9
35 bis unter 40 Jahre3.49303.49313 %3,1
40 bis unter 45 Jahre6.16206.16223 %3,4
45 bis unter 50 Jahre7.41507.41527 %3,6
50 bis unter 55 Jahre4.43704.43716 %3,6
55 bis unter 60 Jahre1.55401.5545,7 %3,8
60 bis unter 65 Jahre71007102,6 %4,2
65 bis unter 70 Jahre38303831,4 %4,3
70 bis unter 75 Jahre23502350,87 %4,3
75 bis unter 80 Jahre11401140,42 %4,6
80 bis unter 85 Jahre530530,20 %5,4
85 bis unter 90 Jahre200200,074 %3,7
90 bis unter 95 Jahre2020,007 %3,0
ab 95 Jahren1010,004 %–

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,9 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 4,3 Tagen (65 bis unter 70 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

47.757 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (99 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe99 %47.134
  • Chirurgie0,47 %225
  • Innere Medizin0,32 %155
  • Sonstige Fachabteilung0,17 %83
  • Strahlenheilkunde0,13 %60
  • Übrige 13 Abteilungen0,21 %100
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie0,048 %23
  • Urologie0,042 %20
  • Rheumatologie0,038 %18
  • Intensivmedizin0,021 %10
  • Kardiologie0,019 %9
  • Geburtshilfe0,013 %6
  • Neurologie0,010 %5
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,006 %3
  • Orthopädie0,004 %2
  • Dermatologie0,002 %1
  • Geriatrie0,002 %1
  • Nuklearmedizin0,002 %1
  • Unfallchirurgie0,002 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D25.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Intramurales Leiomyom des Uterus
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Intramurales Leiomyom des Uterus

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte