D09.- Carcinoma in situ sonstiger und nicht näher bezeichneter Lokalisationen

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Exklusive:

Melanoma in situ D03.-

Regeln außerhalb des Katalogs1

Nach Resektion eines Rektumpolypen zeigt sich histologisch eine intraepitheliale Neoplasie vom „High-Grade“-Typ, noch keine Invasion durch die Muscularis mucosae in die Submucosa. Wie ist zu kodieren?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes6

D09.0 Carcinoma in situ: HarnblaseMorbi-RSA⚖ 1
D09.1 Carcinoma in situ: Sonstige und nicht näher bezeichnete HarnorganeMorbi-RSA⚖ 1
D09.2 Carcinoma in situ: AugeMorbi-RSA⚖ 1
D09.3 Carcinoma in situ: Schilddrüse und sonstige endokrine DrüsenMorbi-RSA⚖ 1
D09.7 Carcinoma in situ sonstiger näher bezeichneter LokalisationenMorbi-RSA⚖ 1
D09.9 Carcinoma in situ, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

3.883 Fälle · 78 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 94 % Urologie’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter D09.-.

Rang 533 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,022 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 73 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre1010,026 %1,0
25 bis unter 30 Jahre3300,077 %3,3
30 bis unter 35 Jahre131120,33 %3,0
35 bis unter 40 Jahre151140,39 %2,2
40 bis unter 45 Jahre4020201,0 %3,2
45 bis unter 50 Jahre5642141,4 %3,1
50 bis unter 55 Jahre11185262,9 %3,2
55 bis unter 60 Jahre213166475,5 %3,2
60 bis unter 65 Jahre48837811013 %3,1
65 bis unter 70 Jahre57146910215 %3,5
70 bis unter 75 Jahre65351513817 %3,2
75 bis unter 80 Jahre63448315116 %4,4
80 bis unter 85 Jahre69655114518 %3,7
85 bis unter 90 Jahre326268588,4 %4,4
90 bis unter 95 Jahre5735221,5 %4,7
ab 95 Jahren6510,15 %6,0

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,1 Tagen (60 bis unter 65 Jahre) und ⌀ 4,7 Tagen (90 bis unter 95 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

3.883 Fälle

Überwiegend Urologie (94 %)

  • Urologie94 %3.650
  • Augenheilkunde2,9 %113
  • Innere Medizin1,2 %47
  • Chirurgie0,70 %27
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,28 %11
  • Übrige 12 Abteilungen0,90 %35
▸ Übrige einzeln
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,23 %9
  • Dermatologie0,10 %4
  • Geriatrie0,10 %4
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,10 %4
  • Gastroenterologie0,077 %3
  • Intensivmedizin0,077 %3
  • Plastische Chirurgie0,052 %2
  • Unfallchirurgie0,052 %2
  • Gefäßchirurgie0,026 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,026 %1
  • Neurologie0,026 %1
  • Orthopädie0,026 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Carcinoma in situ sonstiger und nicht näher bezeichneter Lokalisationen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte