D06.9 Carcinoma in situ: Cervix uteri, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2024Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAGutartige Neubildungen der weiblichen und männlichen Genitalorgane, Harnorgane, endokriner Drüsen, des Auges, des ZNS und an sonstigen und n.n.bez. Lokalisationen / Karzinoid-Syndrom / Carcinoma in situ, n.n.bez. / Bösartige Neubildung der Haut, n.n.bez. — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.

Diagnosehäufigkeit

911 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 35 bis unter 40 Jahre · 100 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’24

Rang 1770 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,005 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 47 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre5050,55 %1,0
25 bis unter 30 Jahre150151,6 %1,2
30 bis unter 35 Jahre540545,9 %2,4
35 bis unter 40 Jahre167016718 %2,6
40 bis unter 45 Jahre161016118 %3,0
45 bis unter 50 Jahre118011813 %3,0
50 bis unter 55 Jahre810818,9 %3,4
55 bis unter 60 Jahre9309310 %3,1
60 bis unter 65 Jahre800808,8 %2,9
65 bis unter 70 Jahre560566,1 %3,8
70 bis unter 75 Jahre370374,1 %3,1
75 bis unter 80 Jahre260262,9 %2,9
80 bis unter 85 Jahre110111,2 %3,1
85 bis unter 90 Jahre5050,55 %2,7
90 bis unter 95 Jahre1010,11 %–
ab 95 Jahren1010,11 %–

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,4 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 3,8 Tagen (65 bis unter 70 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

4.814 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (100 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe100 %4.790
  • Chirurgie0,21 %10
  • Innere Medizin0,17 %8
  • Sonstige Fachabteilung0,042 %2
  • Geriatrie0,021 %1
  • Übrige 3 Abteilungen0,062 %3
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie0,021 %1
  • Unfallchirurgie0,021 %1
  • Urologie0,021 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D06.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Carcinoma in situ der Cervix uteri
Primärschlüssel
Carcinoma in situ der Portio
Primärschlüssel
Carcinoma in situ der Zervix
Primärschlüssel
CIN [zervikale intraepitheliale Neoplasie] III. Grades
Primärschlüssel
Epidermoides Carcinoma in situ mit fraglicher Stromainvasion der Cervix uteri
Primärschlüssel
HSIL [Hochgradige squamöse intraepitheliale Läsion]
Primärschlüssel
Plattenepitheliales Carcinoma in situ mit fraglicher Stromainvasion der Cervix uteri
Primärschlüssel
Zervikale intraepitheliale Neoplasie III. Grades
Primärschlüssel
Zervikale intraepitheliale Neoplasie III. Grades mit hochgradiger Dysplasie
Primärschlüssel
Hochgradige squamöse intraepitheliale Läsion
zurückgezogenPrimärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Carcinoma in situ: Cervix uteri, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2024 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte