D00.1 Carcinoma in situ: Ösophagus

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAGutartige Neubildungen endokriner Drüsen, des Auges, des ZNS, des Herzens / Bösartige Neubildungen der Haut / Neubildungen unklarer Dignität unterschiedlicher Lokalisationen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über D00.-FoKA: Konsens

Nach Resektion eines Rektumpolypen zeigt sich histologisch eine intraepitheliale Neoplasie vom „High-Grade“-Typ, noch keine Invasion durch die Muscularis mucosae in die Submucosa. Wie ist zu kodieren?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

278 Fälle · 74 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 38 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’22

Rang 2941 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 68 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre1100,36 %1,0
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre2110,72 %1,5
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre1100,36 %2,0
45 bis unter 50 Jahre4401,4 %2,3
50 bis unter 55 Jahre221847,9 %2,9
55 bis unter 60 Jahre252059,0 %2,0
60 bis unter 65 Jahre64451923 %2,3
65 bis unter 70 Jahre3732513 %5,6
70 bis unter 75 Jahre47311617 %2,6
75 bis unter 80 Jahre3731613 %3,9
80 bis unter 85 Jahre251879,0 %5,8
85 bis unter 90 Jahre12394,3 %6,9
90 bis unter 95 Jahre1100,36 %4,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

836 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, hat 38 %

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde38 %318
  • Innere Medizin28 %230
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie14 %118
  • Gastroenterologie14 %114
  • Chirurgie2,3 %19
  • Übrige 8 Abteilungen4,4 %37
▸ Übrige einzeln
  • Strahlenheilkunde1,8 %15
  • Dermatologie1,7 %14
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,24 %2
  • Plastische Chirurgie0,24 %2
  • Intensivmedizin0,12 %1
  • Kardiologie0,12 %1
  • Nephrologie0,12 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,12 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D00.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Carcinoma in situ der Pars abdominalis des Ösophagus
Primärschlüssel
Carcinoma in situ der Pars cervicalis des Ösophagus
Primärschlüssel
Carcinoma in situ der Pars thoracica des Ösophagus
Primärschlüssel
Carcinoma in situ des Ösophagus
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Carcinoma in situ: Ösophagus

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte