C62.- Bösartige Neubildung des Hodens

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
männlichPrimär für männliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.

Subkodes3

C62.0 Bösartige Neubildung: Dystoper HodenmännlichMorbi-RSAATC: 17
C62.1 Bösartige Neubildung: Deszendierter HodenmännlichMorbi-RSAATC: 17
C62.9 Bösartige Neubildung: Hoden, nicht näher bezeichnetmännlichMorbi-RSAATC: 17

Diagnosehäufigkeit

10.281 Fälle · 100 % Männer · Gipfel 35 bis unter 40 Jahre · 74 % Urologie’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter C62.-.

Rang 301 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,058 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 38 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr5500,049 %1,6
1 bis unter 5 Jahre141400,14 %2,8
5 bis unter 10 Jahre6600,058 %3,0
10 bis unter 15 Jahre151500,15 %5,0
15 bis unter 18 Jahre979700,94 %5,7
18 bis unter 20 Jahre10310301,0 %6,6
20 bis unter 25 Jahre71071006,9 %4,6
25 bis unter 30 Jahre1.4431.443014 %4,5
30 bis unter 35 Jahre1.6201.620016 %4,4
35 bis unter 40 Jahre1.6251.625016 %4,9
40 bis unter 45 Jahre1.2481.248012 %4,6
45 bis unter 50 Jahre95595509,3 %4,8
50 bis unter 55 Jahre79279207,7 %5,9
55 bis unter 60 Jahre74474407,2 %5,4
60 bis unter 65 Jahre45845804,5 %5,8
65 bis unter 70 Jahre18118101,8 %5,6
70 bis unter 75 Jahre12612601,2 %5,0
75 bis unter 80 Jahre636300,61 %4,8
80 bis unter 85 Jahre545400,53 %4,7
85 bis unter 90 Jahre161600,16 %4,7
90 bis unter 95 Jahre6600,058 %4,7
ab 95 Jahren000––

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 4,4 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 6,6 Tagen (18 bis unter 20 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

10.281 Fälle

Überwiegend Urologie (74 %)

  • Urologie74 %7.622
  • Hämatologie und internistische Onkologie13 %1.343
  • Innere Medizin9,4 %971
  • Sonstige Fachabteilung0,71 %73
  • Pädiatrie0,61 %63
  • Übrige 20 Abteilungen2,0 %209
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie0,58 %60
  • Gastroenterologie0,47 %48
  • Strahlenheilkunde0,25 %26
  • Neurologie0,18 %18
  • Intensivmedizin0,13 %13
  • Kinderchirurgie0,11 %11
  • Nephrologie0,049 %5
  • Kardiologie0,039 %4
  • Thoraxchirurgie0,039 %4
  • Herzchirurgie0,029 %3
  • Neurochirurgie0,029 %3
  • Orthopädie0,029 %3
  • Pneumologie0,029 %3
  • Plastische Chirurgie0,019 %2
  • Endokrinologie0,010 %1
  • Gefäßchirurgie0,010 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,010 %1
  • Nuklearmedizin0,010 %1
  • Unfallchirurgie0,010 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,010 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Bösartige Neubildung des Hodens

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte