C60-C63 Bösartige Neubildungen der männlichen Genitalorgane

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): – · ambulant (§ 295 SGB V): –
Inklusive:

Haut der männlichen Genitalorgane

Subkodes4

C60.- Bösartige Neubildung des Penismännlich
C61 Bösartige Neubildung der Prostatamännlich30 – 124Morbi-RSA⚖ 2ATC: 5
C62.- Bösartige Neubildung des Hodensmännlich
C63.- Bösartige Neubildung sonstiger und nicht näher bezeichneter männlicher Genitalorganemännlich

Diagnosehäufigkeit

101.555 Fälle · 100 % Männer · Gipfel 70 bis unter 75 Jahre · 76 % Urologie’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter C60-C63.

Rang 57 von 226 auf derselben Katalogebene · 0,59 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 70 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3300,003 %1,7
1 bis unter 5 Jahre222200,022 %7,2
5 bis unter 10 Jahre8800,008 %5,0
10 bis unter 15 Jahre121200,012 %3,6
15 bis unter 18 Jahre11711700,12 %5,2
18 bis unter 20 Jahre14214200,14 %4,2
20 bis unter 25 Jahre87087000,86 %4,7
25 bis unter 30 Jahre1.6251.62501,6 %4,7
30 bis unter 35 Jahre1.7351.73501,7 %4,4
35 bis unter 40 Jahre1.7341.73401,7 %4,3
40 bis unter 45 Jahre1.4091.40901,4 %5,1
45 bis unter 50 Jahre1.3621.36201,3 %5,4
50 bis unter 55 Jahre3.1823.18203,1 %5,6
55 bis unter 60 Jahre7.6247.62407,5 %5,8
60 bis unter 65 Jahre13.26713.267013 %5,9
65 bis unter 70 Jahre18.08818.088018 %6,0
70 bis unter 75 Jahre19.27219.272019 %6,1
75 bis unter 80 Jahre14.09414.094014 %5,9
80 bis unter 85 Jahre11.18011.180011 %6,4
85 bis unter 90 Jahre4.6594.65904,6 %7,7
90 bis unter 95 Jahre1.0211.02101,0 %8,2
ab 95 Jahren12912900,13 %7,5

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 4,3 Tagen (35 bis unter 40 Jahre) und ⌀ 8,2 Tagen (90 bis unter 95 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

101.555 Fälle

Überwiegend Urologie (76 %)

  • Urologie76 %77.398
  • Innere Medizin7,7 %7.798
  • Nuklearmedizin5,4 %5.459
  • Hämatologie und internistische Onkologie3,8 %3.822
  • Sonstige Fachabteilung2,1 %2.106
  • Übrige 26 Abteilungen4,9 %4.972
▸ Übrige einzeln
  • Strahlenheilkunde2,0 %2.027
  • Gastroenterologie0,71 %719
  • Chirurgie0,68 %694
  • Geriatrie0,29 %293
  • Kardiologie0,16 %164
  • Intensivmedizin0,14 %145
  • Neurologie0,13 %135
  • Pädiatrie0,12 %119
  • Neurochirurgie0,12 %117
  • Unfallchirurgie0,12 %117
  • Nephrologie0,099 %101
  • Orthopädie0,082 %83
  • Pneumologie0,080 %81
  • Dermatologie0,063 %64
  • Kinderchirurgie0,018 %18
  • Thoraxchirurgie0,017 %17
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,016 %16
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,011 %11
  • Herzchirurgie0,009 %9
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,009 %9
  • Endokrinologie0,008 %8
  • Plastische Chirurgie0,008 %8
  • Gefäßchirurgie0,007 %7
  • Rheumatologie0,006 %6
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,003 %3
  • Augenheilkunde0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Zusammengezählt über alle Dreisteller unter C60-C63.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Bösartige Neubildungen der männlichen Genitalorgane

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte