C34.- Bösartige Neubildung der Bronchien und der Lunge

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage2 SEG-4-Empfehlungen · 1 offene Streitfrage · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs2

Aufnahme eines Patienten zur Behandlung multipler Tumorsymptome bei metastasiertem Bronchialkarzinom. Übelkeit, Gewichtsverlust, Schwindel, Schmerzen, Luftnot. Therapie: Antiemetika, parenterale Ernährung, Schmerzmedikation, O2-Gabe. Keine spezifische Therapie des Grundleidens, Patient verstirbt am Tumorleiden.

Ein Patient wird wegen einer symptomatischen Epilepsie mit komplexen fokalen, sekundär generalisierenden Anfällen auf dem Boden von Hirnmetastasen eines Bronchialkarzinoms stationär aufgenommen.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes6

C34.0 Bösartige Neubildung: HauptbronchusCCL:1234Morbi-RSA⚖ 3ATC: 17
C34.1 Bösartige Neubildung: Oberlappen (-Bronchus)CCL:1234Morbi-RSA⚖ 3ATC: 17
C34.2 Bösartige Neubildung: Mittellappen (-Bronchus)CCL:1234Morbi-RSA⚖ 2ATC: 17
C34.3 Bösartige Neubildung: Unterlappen (-Bronchus)CCL:1234Morbi-RSA⚖ 2ATC: 17
C34.8 Bösartige Neubildung: Bronchus und Lunge, mehrere Teilbereiche überlappendCCL:1234Morbi-RSA⚖ 2ATC: 17
C34.9 Bösartige Neubildung: Bronchus oder Lunge, nicht näher bezeichnetCCL:1234Morbi-RSA⚖ 2ATC: 17

Diagnosehäufigkeit

178.207 Fälle · 57 % Männer · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 38 % Innere Medizin’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter C34.-.

Rang 17 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 1,0 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 69 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,001 %9,0
1 bis unter 5 Jahre100100,006 %11,1
5 bis unter 10 Jahre6510,003 %3,7
10 bis unter 15 Jahre3030,002 %4,3
15 bis unter 18 Jahre8620,004 %15,8
18 bis unter 20 Jahre5230,003 %13,4
20 bis unter 25 Jahre4423210,025 %7,1
25 bis unter 30 Jahre7440340,042 %8,6
30 bis unter 35 Jahre198111870,11 %7,6
35 bis unter 40 Jahre5542513030,31 %7,9
40 bis unter 45 Jahre1.2906896010,72 %6,9
45 bis unter 50 Jahre2.6571.3561.3011,5 %7,3
50 bis unter 55 Jahre7.6144.0983.5164,3 %7,1
55 bis unter 60 Jahre18.29110.0598.23210 %7,0
60 bis unter 65 Jahre30.81417.36213.45217 %7,1
65 bis unter 70 Jahre37.02421.43315.59121 %7,4
70 bis unter 75 Jahre34.20419.76314.44119 %7,7
75 bis unter 80 Jahre22.79213.0779.71513 %8,0
80 bis unter 85 Jahre16.60610.1416.4659,3 %8,2
85 bis unter 90 Jahre5.1472.9772.1702,9 %8,7
90 bis unter 95 Jahre7774243530,44 %8,8
ab 95 Jahren8837510,049 %8,0

Behandelnde Fachabteilung

178.207 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 38 %

  • Innere Medizin38 %68.074
  • Pneumologie19 %33.866
  • Hämatologie und internistische Onkologie13 %24.023
  • Thoraxchirurgie6,1 %10.884
  • Chirurgie5,3 %9.509
  • Übrige 27 Abteilungen18 %31.851
▸ Übrige einzeln
  • Strahlenheilkunde4,0 %7.066
  • Lungen- und Bronchialheilkunde3,5 %6.269
  • Sonstige Fachabteilung3,4 %6.018
  • Gastroenterologie2,3 %4.124
  • Kardiologie1,4 %2.421
  • Herzchirurgie0,72 %1.291
  • Nephrologie0,51 %903
  • Neurologie0,44 %778
  • Geriatrie0,43 %767
  • Intensivmedizin0,30 %529
  • Neurochirurgie0,25 %449
  • Gefäßchirurgie0,21 %375
  • Unfallchirurgie0,090 %160
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,088 %156
  • Nuklearmedizin0,082 %146
  • Orthopädie0,065 %116
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,057 %102
  • Urologie0,050 %89
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,012 %22
  • Rheumatologie0,011 %20
  • Endokrinologie0,008 %15
  • Dermatologie0,008 %14
  • Pädiatrie0,005 %9
  • Plastische Chirurgie0,004 %7
  • Kinderchirurgie0,002 %3
  • Augenheilkunde0,001 %1
  • Geburtshilfe0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Bösartige Neubildung der Bronchien und der Lunge

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte