C34.1 Bösartige Neubildung: Oberlappen (-Bronchus)

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSABösartige Neubildung des Dünndarms / des Peritoneums und Retroperitoneums / der Gallenblase / der Gallengänge / des Pharynx / des Kehlkopfs / der Luftröhre / der Bronchien / der Lunge / der Pleura / des Knochens / des Gelenkknorpels / Neubildung der Mamma (< 45 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage3 SEG-4-Empfehlungen · 1 offene Streitfrage · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs3

Aufnahme eines Patienten zur Behandlung multipler Tumorsymptome bei metastasiertem Bronchialkarzinom. Übelkeit, Gewichtsverlust, Schwindel, Schmerzen, Luftnot. Therapie: Antiemetika, parenterale Ernährung, Schmerzmedikation, O2-Gabe. Keine spezifische Therapie des Grundleidens, Patient verstirbt am Tumorleiden.

Ein 81-jähriger Patient wird zur Abklärung rezidivierenden Erbrechens und unklarer Gewichtsabnahme stationär aufgenommen. Nach einem auffälligen Röntgenbild der Lunge zeigen sich im daraufhin veranlassten Thorax-CT nach bildmorphologischen Kriterien ein Bronchialkarzinom im rechten Oberlappen mit mediastinalen Lymphkno …

gilt über C34.-FoKA: Dissens

Ein Patient wird wegen einer symptomatischen Epilepsie mit komplexen fokalen, sekundär generalisierenden Anfällen auf dem Boden von Hirnmetastasen eines Bronchialkarzinoms stationär aufgenommen.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

73.208 Fälle · 58 % Männer · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 39 % Innere Medizin’22

Rang 30 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,43 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 68 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre1100,001 %8,0
18 bis unter 20 Jahre1010,001 %8,0
20 bis unter 25 Jahre4040,005 %5,3
25 bis unter 30 Jahre2615110,036 %6,9
30 bis unter 35 Jahre8951380,12 %6,1
35 bis unter 40 Jahre18389940,25 %8,0
40 bis unter 45 Jahre5453152300,74 %6,6
45 bis unter 50 Jahre1.1866825041,6 %6,5
50 bis unter 55 Jahre3.6161.8691.7474,9 %6,4
55 bis unter 60 Jahre7.8434.5523.29111 %6,8
60 bis unter 65 Jahre13.1027.5405.56218 %6,8
65 bis unter 70 Jahre14.8258.6566.16920 %7,2
70 bis unter 75 Jahre13.4867.7865.70018 %7,6
75 bis unter 80 Jahre9.3455.5003.84513 %8,1
80 bis unter 85 Jahre6.7774.1802.5979,3 %8,2
85 bis unter 90 Jahre1.8561.1157412,5 %8,8
90 bis unter 95 Jahre2911851060,40 %8,9
ab 95 Jahren3220120,044 %6,7

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 6,4 Tagen (50 bis unter 55 Jahre) und ⌀ 8,8 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

174.012 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 39 %

  • Innere Medizin39 %67.574
  • Pneumologie19 %33.637
  • Hämatologie und internistische Onkologie13 %22.943
  • Thoraxchirurgie5,4 %9.392
  • Chirurgie5,0 %8.780
  • Übrige 26 Abteilungen18 %31.686
▸ Übrige einzeln
  • Lungen- und Bronchialheilkunde4,0 %7.026
  • Strahlenheilkunde3,9 %6.741
  • Sonstige Fachabteilung3,4 %5.965
  • Gastroenterologie2,1 %3.697
  • Kardiologie1,6 %2.739
  • Herzchirurgie0,70 %1.222
  • Nephrologie0,43 %742
  • Geriatrie0,41 %721
  • Neurologie0,41 %708
  • Intensivmedizin0,28 %481
  • Neurochirurgie0,26 %444
  • Gefäßchirurgie0,19 %333
  • Unfallchirurgie0,10 %175
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,096 %167
  • Orthopädie0,071 %123
  • Nuklearmedizin0,070 %121
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,049 %85
  • Urologie0,040 %70
  • Pädiatrie0,017 %30
  • Dermatologie0,014 %25
  • Endokrinologie0,014 %25
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,011 %20
  • Rheumatologie0,009 %16
  • Plastische Chirurgie0,003 %5
  • Kinderchirurgie0,002 %4
  • Augenheilkunde0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu C34.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis12

Bösartige Neubildung der Lingula pulmonis sinistri
Primärschlüssel
Bösartige Neubildung des Lobus lingualis pulmonis
Primärschlüssel
Bösartige Neubildung des Lobus superior pulmonis
Primärschlüssel
Bösartige Neubildung des Lobus venae azygos
Primärschlüssel
Bösartige Neubildung des Lungenoberlappens
Primärschlüssel
Bronchialkarzinom des Oberlappens
Primärschlüssel
Karzinom des Lungenoberlappens
Primärschlüssel
Karzinom des Oberlappenbronchus
Primärschlüssel
Lungenkarzinom des Oberlappens
Primärschlüssel
Lungenkrebs des Oberlappens
Primärschlüssel
Pancoast-Syndrom
Primärschlüssel
Pancoast-Tumor
Primärschlüssel

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)3

L04AX02
ThalidomidDDD 0,1 g O; 0,2 g OICD:C00.0C00.1C00.2+580
L04AX04
LenalidomidDDD 10 mg OICD:C00.0C00.1C00.2+580OPS: 6-003.g
L04AX06
PomalidomidDDD 3 mg OICD:C00.0C00.1C00.2+580OPS: 6-007.a

Änderungen

2010Bestand
Bösartige Neubildung: Oberlappen (-Bronchus)

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte