C22.- Bösartige Neubildung der Leber und der intrahepatischen Gallengänge

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Exklusive:

Gallenwege o.n.A. C24.9

Sekundäre bösartige Neubildung der Leber C78.7

Subkodes7

C22.0 LeberzellkarzinomCCL:1234Morbi-RSAATC: 17
C22.1 Intrahepatisches GallengangskarzinomCCL:1234Morbi-RSAATC: 17
C22.2 HepatoblastomCCL:1234Morbi-RSAATC: 17
C22.3 Angiosarkom der LeberCCL:1234Morbi-RSAATC: 17
C22.4 Sonstige Sarkome der LeberCCL:1234Morbi-RSAATC: 17
C22.7 Sonstige näher bezeichnete Karzinome der LeberCCL:1234Morbi-RSAATC: 17
C22.9 Bösartige Neubildung: Leber, nicht näher bezeichnetCCL:1234Morbi-RSAATC: 17

Diagnosehäufigkeit

29.195 Fälle · 68 % Männer · Gipfel 70 bis unter 75 Jahre · 45 % Innere Medizin’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter C22.-.

Rang 144 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,17 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 71 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3115160,11 %6,9
1 bis unter 5 Jahre13250820,45 %9,0
5 bis unter 10 Jahre7551240,26 %10,0
10 bis unter 15 Jahre3016140,10 %10,8
15 bis unter 18 Jahre2615110,089 %8,0
18 bis unter 20 Jahre4040,014 %15,5
20 bis unter 25 Jahre2413110,082 %5,6
25 bis unter 30 Jahre8555300,29 %6,4
30 bis unter 35 Jahre10862460,37 %7,2
35 bis unter 40 Jahre17891870,61 %7,9
40 bis unter 45 Jahre2621281340,90 %8,8
45 bis unter 50 Jahre4653061591,6 %9,4
50 bis unter 55 Jahre1.0466603863,6 %8,1
55 bis unter 60 Jahre2.1741.4597157,4 %7,9
60 bis unter 65 Jahre3.5872.5291.05812 %8,0
65 bis unter 70 Jahre4.9603.4941.46617 %7,8
70 bis unter 75 Jahre5.6354.0341.60119 %7,8
75 bis unter 80 Jahre4.5393.2031.33616 %7,8
80 bis unter 85 Jahre4.0992.7091.39014 %8,1
85 bis unter 90 Jahre1.5089155935,2 %8,1
90 bis unter 95 Jahre208122860,71 %9,5
ab 95 Jahren193160,065 %8,9

Behandelnde Fachabteilung

29.195 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Gastroenterologie (45 % und 17 %)

  • Innere Medizin45 %13.204
  • Gastroenterologie17 %5.070
  • Chirurgie15 %4.450
  • Hämatologie und internistische Onkologie10 %2.954
  • Sonstige Fachabteilung5,7 %1.665
  • Übrige 24 Abteilungen6,3 %1.852
▸ Übrige einzeln
  • Nuklearmedizin2,2 %656
  • Pädiatrie0,84 %246
  • Strahlenheilkunde0,68 %198
  • Geriatrie0,67 %196
  • Intensivmedizin0,42 %124
  • Nephrologie0,35 %102
  • Pneumologie0,24 %71
  • Kardiologie0,19 %56
  • Neurologie0,16 %47
  • Urologie0,12 %34
  • Kinderchirurgie0,065 %19
  • Unfallchirurgie0,062 %18
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,055 %16
  • Endokrinologie0,034 %10
  • Neurochirurgie0,031 %9
  • Gefäßchirurgie0,027 %8
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,027 %8
  • Orthopädie0,027 %8
  • Thoraxchirurgie0,024 %7
  • Dermatologie0,021 %6
  • Herzchirurgie0,017 %5
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,010 %3
  • Rheumatologie0,010 %3
  • Kinderkardiologie0,007 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Bösartige Neubildung der Leber und der intrahepatischen Gallengänge

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte