C08.- Bösartige Neubildung sonstiger und nicht näher bezeichneter großer Speicheldrüsen

ICD-10-GM 2024Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Exklusive:

Bösartige Neubildung der kleinen Speicheldrüsen, die entsprechend ihrer anatomischen Lokalisation klassifiziert werden

Bösartige Neubildung der kleinen Speicheldrüsen o.n.A. C06.9

Parotis C07

Subkodes4

C08.0 Bösartige Neubildung: Glandula submandibularisMorbi-RSA⚖ 1ATC: 25
C08.1 Bösartige Neubildung: Glandula sublingualisMorbi-RSAATC: 25
C08.8 Bösartige Neubildung: Große Speicheldrüsen, mehrere Teilbereiche überlappendMorbi-RSAATC: 25
C08.9 Bösartige Neubildung: Große Speicheldrüse, nicht näher bezeichnetMorbi-RSAATC: 25

Diagnosehäufigkeit

664 Fälle · 53 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 46 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter C08.-.

Rang 931 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 68 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1010,15 %–
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre2110,30 %3,0
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre4040,60 %2,8
25 bis unter 30 Jahre6240,90 %25,0
30 bis unter 35 Jahre174132,6 %2,8
35 bis unter 40 Jahre5140,75 %6,8
40 bis unter 45 Jahre216153,2 %6,5
45 bis unter 50 Jahre4817317,2 %4,5
50 bis unter 55 Jahre2311123,5 %4,9
55 bis unter 60 Jahre5733248,6 %6,2
60 bis unter 65 Jahre99663315 %6,0
65 bis unter 70 Jahre90375314 %7,2
70 bis unter 75 Jahre68392910 %5,8
75 bis unter 80 Jahre67432410 %9,3
80 bis unter 85 Jahre77443312 %6,3
85 bis unter 90 Jahre5534218,3 %5,9
90 bis unter 95 Jahre221663,3 %4,9
ab 95 Jahren2020,30 %2,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

679 Fälle

Vor allem Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie (46 % und 16 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde46 %314
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie16 %109
  • Innere Medizin11 %73
  • Strahlenheilkunde10 %68
  • Hämatologie und internistische Onkologie9,9 %67
  • Übrige 14 Abteilungen7,1 %48
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung2,7 %18
  • Gastroenterologie1,9 %13
  • Chirurgie0,74 %5
  • Nephrologie0,29 %2
  • Geriatrie0,15 %1
  • Kardiologie0,15 %1
  • Neurochirurgie0,15 %1
  • Neurologie0,15 %1
  • Nuklearmedizin0,15 %1
  • Orthopädie0,15 %1
  • Pneumologie0,15 %1
  • Thoraxchirurgie0,15 %1
  • Unfallchirurgie0,15 %1
  • Urologie0,15 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Bösartige Neubildung sonstiger und nicht näher bezeichneter großer Speicheldrüsen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2024 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte