C08.- Bösartige Neubildung sonstiger und nicht näher bezeichneter großer Speicheldrüsen

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Exklusive:

Bösartige Neubildung der kleinen Speicheldrüsen, die entsprechend ihrer anatomischen Lokalisation klassifiziert werden

Bösartige Neubildung der kleinen Speicheldrüsen o.n.A. C06.9

Parotis C07

Subkodes4

C08.0 Bösartige Neubildung: Glandula submandibularisMorbi-RSA⚖ 1ATC: 17
C08.1 Bösartige Neubildung: Glandula sublingualisMorbi-RSAATC: 17
C08.8 Bösartige Neubildung: Große Speicheldrüsen, mehrere Teilbereiche überlappendMorbi-RSAATC: 17
C08.9 Bösartige Neubildung: Große Speicheldrüse, nicht näher bezeichnetMorbi-RSAATC: 17

Diagnosehäufigkeit

679 Fälle · 56 % Männer · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 46 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter C08.-.

Rang 917 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 67 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1010,15 %3,0
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre5320,74 %2,8
25 bis unter 30 Jahre1010,15 %25,0
30 bis unter 35 Jahre11381,6 %2,8
35 bis unter 40 Jahre8351,2 %6,8
40 bis unter 45 Jahre2311123,4 %6,5
45 bis unter 50 Jahre3117144,6 %4,5
50 bis unter 55 Jahre4125166,0 %4,9
55 bis unter 60 Jahre102505215 %6,2
60 bis unter 65 Jahre78532511 %6,0
65 bis unter 70 Jahre98514714 %7,2
70 bis unter 75 Jahre99514815 %5,8
75 bis unter 80 Jahre4830187,1 %9,3
80 bis unter 85 Jahre80572312 %6,3
85 bis unter 90 Jahre3818205,6 %5,9
90 bis unter 95 Jahre13851,9 %4,9
ab 95 Jahren2020,29 %2,0

Behandelnde Fachabteilung

679 Fälle

Vor allem Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie (46 % und 16 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde46 %314
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie16 %109
  • Innere Medizin11 %73
  • Strahlenheilkunde10 %68
  • Hämatologie und internistische Onkologie9,9 %67
  • Übrige 14 Abteilungen7,1 %48
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung2,7 %18
  • Gastroenterologie1,9 %13
  • Chirurgie0,74 %5
  • Nephrologie0,29 %2
  • Geriatrie0,15 %1
  • Kardiologie0,15 %1
  • Neurochirurgie0,15 %1
  • Neurologie0,15 %1
  • Nuklearmedizin0,15 %1
  • Orthopädie0,15 %1
  • Pneumologie0,15 %1
  • Thoraxchirurgie0,15 %1
  • Unfallchirurgie0,15 %1
  • Urologie0,15 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Bösartige Neubildung sonstiger und nicht näher bezeichneter großer Speicheldrüsen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte