C02.1 Bösartige Neubildung: Zungenrand

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSABösartige Neubildung der peripheren Nerven / des Bindegewebes / des Mundes / der Zunge / des Rektums / des Magens — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Zungenspitze

Diagnosehäufigkeit

3.800 Fälle · 61 % Männer · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 44 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’22

Rang 726 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,022 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 65 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre2200,053 %13,0
20 bis unter 25 Jahre8170,21 %6,6
25 bis unter 30 Jahre3218140,84 %5,5
30 bis unter 35 Jahre6940291,8 %6,9
35 bis unter 40 Jahre8547382,2 %9,3
40 bis unter 45 Jahre9255372,4 %9,4
45 bis unter 50 Jahre167109584,4 %6,6
50 bis unter 55 Jahre270196747,1 %9,0
55 bis unter 60 Jahre54337217114 %6,9
60 bis unter 65 Jahre59040518516 %7,7
65 bis unter 70 Jahre60838222616 %7,6
70 bis unter 75 Jahre50231019213 %8,4
75 bis unter 80 Jahre3591981619,4 %8,8
80 bis unter 85 Jahre3171311868,3 %8,9
85 bis unter 90 Jahre11443713,0 %8,3
90 bis unter 95 Jahre3511240,92 %9,1
ab 95 Jahren7340,18 %6,7

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 6,6 Tagen (45 bis unter 50 Jahre) und ⌀ 9,4 Tagen (40 bis unter 45 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

5.558 Fälle

Vor allem Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie (44 % und 28 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde44 %2.418
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie28 %1.543
  • Strahlenheilkunde15 %852
  • Innere Medizin5,2 %291
  • Hämatologie und internistische Onkologie4,4 %247
  • Übrige 15 Abteilungen3,7 %207
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung1,4 %76
  • Gastroenterologie0,88 %49
  • Intensivmedizin0,34 %19
  • Chirurgie0,29 %16
  • Nephrologie0,25 %14
  • Plastische Chirurgie0,20 %11
  • Geriatrie0,11 %6
  • Kardiologie0,090 %5
  • Pneumologie0,054 %3
  • Neurologie0,036 %2
  • Unfallchirurgie0,036 %2
  • Gefäßchirurgie0,018 %1
  • Herzchirurgie0,018 %1
  • Neurochirurgie0,018 %1
  • Urologie0,018 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu C02.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis7

Bösartige Neubildung der Zungenspitze
Primärschlüssel
Bösartige Neubildung des Zungenrandes
Primärschlüssel
Bösartige Neubildung des Zungenrandes und der Zungenspitze
Primärschlüssel
Karzinom des Zungenrandes und der Zungenspitze
Primärschlüssel
Krebs des Zungenrandes und der Zungenspitze
Primärschlüssel
Zungenrandkarzinom
Primärschlüssel
Zungenrandkrebs
Primärschlüssel

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)3

L04AX02
ThalidomidDDD 0,1 g O; 0,2 g OICD:C00.0C00.1C00.2+580
L04AX04
LenalidomidDDD 10 mg OICD:C00.0C00.1C00.2+580OPS: 6-003.g
L04AX06
PomalidomidDDD 3 mg OICD:C00.0C00.1C00.2+580OPS: 6-007.a

Änderungen

2010Bestand
Bösartige Neubildung: Zungenrand

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte