C00.- Bösartige Neubildung der Lippe

ICD-10-GM 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage2 SEG-4-Empfehlungen · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Exklusive:

Lippenhaut C43.0 C44.0

Regeln außerhalb des Katalogs2

Wie ist eine pathologische Fraktur bei bösartigen Neubildungen zu verschlüsseln? Wie ist eine pathologische Fraktur bei Osteoporose zu verschlüsseln?

Eine Patientin wird an beiden Mammae operiert, auf der einen Seite ergibt sich ein invasives Karzinom, zu kodieren mit C50.8 Bösartige Neubildung der Brustdrüse [Mamma], Brustdrüse, mehrere Teilbereiche überlappend, auf der anderen Seite ein Carcinoma in situ, D05.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes9

C00.0 Bösartige Neubildung: Äußere OberlippeMorbi-RSA⚖ 2ATC: 26’25
C00.1 Bösartige Neubildung: Äußere UnterlippeMorbi-RSA⚖ 2ATC: 26’25
C00.2 Bösartige Neubildung: Äußere Lippe, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA⚖ 2ATC: 26’25
C00.3 Bösartige Neubildung: Oberlippe, InnenseiteMorbi-RSA⚖ 2ATC: 26’25
C00.4 Bösartige Neubildung: Unterlippe, InnenseiteMorbi-RSA⚖ 2ATC: 26’25
C00.5 Bösartige Neubildung: Lippe, nicht näher bezeichnet, InnenseiteMorbi-RSA⚖ 2ATC: 26’25
C00.6 Bösartige Neubildung: LippenkommissurMorbi-RSA⚖ 2ATC: 26’25
C00.8 Bösartige Neubildung: Lippe, mehrere Teilbereiche überlappendMorbi-RSA⚖ 2ATC: 26’25
C00.9 Bösartige Neubildung: Lippe, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA⚖ 2ATC: 26’25

Diagnosehäufigkeit

1.578 Fälle · 58 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 40 % Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter C00.-.

Rang 753 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,009 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 78 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000–5,0
25 bis unter 30 Jahre1100,063 %–
30 bis unter 35 Jahre1100,063 %3,3
35 bis unter 40 Jahre4400,25 %9,7
40 bis unter 45 Jahre11560,70 %10,1
45 bis unter 50 Jahre272071,7 %5,2
50 bis unter 55 Jahre3726112,3 %3,7
55 bis unter 60 Jahre6846224,3 %3,7
60 bis unter 65 Jahre11766517,4 %5,4
65 bis unter 70 Jahre1871365112 %6,4
70 bis unter 75 Jahre2021138913 %5,5
75 bis unter 80 Jahre2061089813 %6,0
80 bis unter 85 Jahre33120512621 %5,1
85 bis unter 90 Jahre29014214818 %5,9
90 bis unter 95 Jahre8232505,2 %7,1
ab 95 Jahren14950,89 %4,7

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,7 Tagen (55 bis unter 60 Jahre) und ⌀ 7,1 Tagen (90 bis unter 95 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

1.594 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie, hat 40 %

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie40 %637
  • Dermatologie34 %537
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde13 %205
  • Chirurgie4,1 %65
  • Strahlenheilkunde2,8 %45
  • Übrige 13 Abteilungen6,6 %105
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin2,3 %36
  • Plastische Chirurgie1,9 %30
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,94 %15
  • Sonstige Fachabteilung0,56 %9
  • Gastroenterologie0,19 %3
  • Unfallchirurgie0,19 %3
  • Geriatrie0,13 %2
  • Intensivmedizin0,13 %2
  • Endokrinologie0,063 %1
  • Kardiologie0,063 %1
  • Neurochirurgie0,063 %1
  • Neurologie0,063 %1
  • Orthopädie0,063 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Bösartige Neubildung der Lippe

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte