B87.0 Dermatomyiasis

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAPsoriasis und Parapsoriasis ohne Dauermedikation / Sarkoidose / Lupus erythematodes / Nagelerkrankungen / Dermatitis durch sonstige aufgenommene Substanzen / Andere Hauterkrankungen / Sonstige näher bez. erythematöse Krankheiten / Herpes simplex / Parasitenbefall der Haut — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
SeltenDiese Erkrankung gilt in Mitteleuropa als selten — ein Hinweis, die Kodierung zu prüfen.
Orpha: 4Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 4 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Hautmadenfraß

Diagnosehäufigkeit

18 Fälle · 61 % Männer · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 31 % Chirurgie’23

Rang 5719 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 66, der Frauen ab etwa 78 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr20211 %1,5
1 bis unter 5 Jahre22011 %2,5
5 bis unter 10 Jahre1015,6 %1,0
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre1105,6 %77,0
55 bis unter 60 Jahre1105,6 %9,0
60 bis unter 65 Jahre1105,6 %3,0
65 bis unter 70 Jahre33017 %11,0
70 bis unter 75 Jahre22011 %14,0
75 bis unter 80 Jahre1015,6 %1,0
80 bis unter 85 Jahre1015,6 %4,0
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre31217 %6,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

45 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 31 %

  • Chirurgie31 %14
  • Innere Medizin13 %6
  • Pädiatrie11 %5
  • Gefäßchirurgie8,9 %4
  • Dermatologie6,7 %3
  • Übrige 10 Abteilungen29 %13
▸ Übrige einzeln
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde6,7 %3
  • Unfallchirurgie4,4 %2
  • Gastroenterologie2,2 %1
  • Geriatrie2,2 %1
  • Intensivmedizin2,2 %1
  • Kardiologie2,2 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde2,2 %1
  • Orthopädie2,2 %1
  • Pneumologie2,2 %1
  • Urologie2,2 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu B87.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis8

Furunkuloide Myiasis
591Primärschlüssel
Furunkuloide Myiasis durch Cordylobia anthropophaga
563687Primärschlüssel
Furunkuloide Myiasis durch Dermatobia hominis
563684Primärschlüssel
Migratorische Myiasis
504Primärschlüssel
Dermatomyiasis
Kreuz / Stern
Hautmadenfraß
Kreuz / Stern
Hautmyiasis
Kreuz / Stern
Kutane Myiasis
Kreuz / Stern

Seltene Erkrankungen (Orpha)4

591
Furunkuloide Myiasis
563687
Furunkuloide Myiasis durch Cordylobia anthropophagaSubtypFliegenmadenbefall durch Cordylobia anthropophaga
563684
Furunkuloide Myiasis durch Dermatobia hominisSubtypFliegenmadenbefall durch Dermatobia hominis
504
Myiasis, migratorischeKriechkrankheit

Änderungen

2010Bestand
Dermatomyiasis

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte