B48.7 Mykosen durch opportunistisch-pathogene Pilze

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstige Infektionen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Text:

Mykosen durch Pilze geringer Virulenz, die eine Infektion nur dann hervorrufen können, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind, wie z.B. schwere Krankheiten oder die Anwendung immunsuppressiver und anderer Therapeutika sowie Strahlentherapie. Der größte Teil der verursachenden Pilze lebt normalerweise schmarotzend im Erdboden oder in verfaulenden Pflanzen.

Diagnosehäufigkeit

12 Fälle · 50 % Frauen · Gipfel 70 bis unter 75 Jahre · 60 % Innere Medizin’22

Rang 6013 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 65, der Frauen ab etwa 55 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre1018,3 %9,0
40 bis unter 45 Jahre1018,3 %14,0
45 bis unter 50 Jahre1108,3 %11,0
50 bis unter 55 Jahre1018,3 %18,0
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre22017 %12,5
65 bis unter 70 Jahre1108,3 %14,0
70 bis unter 75 Jahre32125 %8,0
75 bis unter 80 Jahre1018,3 %41,0
80 bis unter 85 Jahre1018,3 %23,0
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

995 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pneumologie (60 % und 12 %)

  • Innere Medizin60 %593
  • Pneumologie12 %124
  • Hämatologie und internistische Onkologie5,5 %55
  • Kardiologie3,9 %39
  • Intensivmedizin3,6 %36
  • Übrige 15 Abteilungen15 %148
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie3,4 %34
  • Lungen- und Bronchialheilkunde2,7 %27
  • Nephrologie2,0 %20
  • Augenheilkunde1,6 %16
  • Pädiatrie1,5 %15
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,1 %11
  • Geriatrie0,60 %6
  • Neurologie0,60 %6
  • Rheumatologie0,50 %5
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,30 %3
  • Dermatologie0,10 %1
  • Neurochirurgie0,10 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,10 %1
  • Strahlenheilkunde0,10 %1
  • Urologie0,10 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu B48.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis6

Alternaria-Infektion
Primärschlüssel
Fusariose
228119Primärschlüssel
Fusarium-Infektion
228119Primärschlüssel
Gelegenheitsmykose
Primärschlüssel
Mykose durch opportunistisch-pathogene Pilze
Primärschlüssel
Opportunistische Mykose
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

228119
FusarioseFusarium-Infektion

Änderungen

2010Bestand
Mykosen durch opportunistisch-pathogene Pilze

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte