B27.1 Mononukleose durch Zytomegalieviren

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstige Infektionen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über B27.-FoKA: Konsens

Stationäre Aufnahme zur Tonsillektomie bei Tonsillitis. Ursache der Tonsillitis ist eine Mononukleose-Infektion. Was ist die Hauptdiagnose? J03.8 Akute Tonsillitis durch sonstige näher bezeichnete Erreger oder B27.0 Mononukleose durch Gamma-Herpesviren

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

43 Fälle · 67 % Männer · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 37 % Pädiatrie’24

Rang 4819 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 29, der Frauen ab etwa 23 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000–7,5
1 bis unter 5 Jahre4319,3 %7,0
5 bis unter 10 Jahre1102,3 %5,0
10 bis unter 15 Jahre000–3,0
15 bis unter 18 Jahre2024,7 %3,0
18 bis unter 20 Jahre3127,0 %3,7
20 bis unter 25 Jahre118326 %4,2
25 bis unter 30 Jahre3217,0 %3,1
30 bis unter 35 Jahre74316 %4,0
35 bis unter 40 Jahre77016 %5,0
40 bis unter 45 Jahre1012,3 %7,0
45 bis unter 50 Jahre1012,3 %7,0
50 bis unter 55 Jahre1102,3 %7,5
55 bis unter 60 Jahre1102,3 %7,0
60 bis unter 65 Jahre000–9,5
65 bis unter 70 Jahre000–4,0
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000–25,0
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre1102,3 %–
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

8.178 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Pädiatrie, hat 37 %

  • Pädiatrie37 %3.027
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde31 %2.576
  • Innere Medizin22 %1.824
  • Gastroenterologie4,0 %328
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,2 %100
  • Übrige 22 Abteilungen3,9 %323
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie1,1 %93
  • Kardiologie0,66 %54
  • Chirurgie0,59 %48
  • Nephrologie0,35 %29
  • Pneumologie0,22 %18
  • Dermatologie0,17 %14
  • Kinderchirurgie0,11 %9
  • Sonstige Fachabteilung0,098 %8
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,086 %7
  • Intensivmedizin0,073 %6
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,073 %6
  • Endokrinologie0,061 %5
  • Rheumatologie0,061 %5
  • Herzchirurgie0,049 %4
  • Augenheilkunde0,037 %3
  • Geriatrie0,037 %3
  • Kinderkardiologie0,037 %3
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,037 %3
  • Urologie0,024 %2
  • Gefäßchirurgie0,012 %1
  • Strahlenheilkunde0,012 %1
  • Thoraxchirurgie0,012 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu B27.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Mononukleose durch Zytomegalieviren
Primärschlüssel
Zytomegalie-Mononukleose
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Mononukleose durch Zytomegalieviren

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte