B17.1 Akute Virushepatitis C

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:1234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAHepatitis ohne Leberkoma/ Autoimmun-Hepatitis/ Echinococcus-Infektionen/ Pfortaderthrombose — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
IfSGMeldepflichtige Krankheit nach dem Infektionsschutzgesetz. Bei Verdacht, Erkrankung oder Tod ist eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt erforderlich.
Laborausnahme EBMBei Laboruntersuchungen zu dieser Diagnose kann die Laborausschlussziffer des EBM (32006) gewählt werden.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über B17.-

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

Bei einem Patienten wird auf Grund einer Virushepatitis (B17.1 Sonstige akute Virushepatitis, Akute Virushepatitis C) eine Leberpunktion durchgeführt. Welche Prozedur bildet die Leberbiopsie unter sonografischer Kontrolle nach Stichinzision der Haut ab?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

114 Fälle · 56 % Männer · Gipfel 40 bis unter 45 Jahre · 69 % Innere Medizin’23

Rang 3915 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 45, der Frauen ab etwa 52 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1100,88 %2,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1010,88 %3,0
15 bis unter 18 Jahre1100,88 %4,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre1100,88 %12,0
25 bis unter 30 Jahre4313,5 %5,3
30 bis unter 35 Jahre7616,1 %4,3
35 bis unter 40 Jahre1611514 %5,8
40 bis unter 45 Jahre1810816 %6,2
45 bis unter 50 Jahre127511 %6,8
50 bis unter 55 Jahre189916 %5,6
55 bis unter 60 Jahre11839,6 %7,9
60 bis unter 65 Jahre11659,6 %8,0
65 bis unter 70 Jahre3032,6 %10,0
70 bis unter 75 Jahre1010,88 %6,0
75 bis unter 80 Jahre3032,6 %11,3
80 bis unter 85 Jahre4043,5 %10,0
85 bis unter 90 Jahre1100,88 %37,0
90 bis unter 95 Jahre1010,88 %19,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

2.088 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (69 %)

  • Innere Medizin69 %1.448
  • Gastroenterologie24 %491
  • Pädiatrie3,2 %66
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,91 %19
  • Chirurgie0,67 %14
  • Übrige 12 Abteilungen2,4 %50
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie0,53 %11
  • Neurologie0,38 %8
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,29 %6
  • Nephrologie0,29 %6
  • Pneumologie0,19 %4
  • Dermatologie0,14 %3
  • Rheumatologie0,14 %3
  • Sonstige Fachabteilung0,14 %3
  • Geriatrie0,096 %2
  • Intensivmedizin0,096 %2
  • Strahlenheilkunde0,048 %1
  • Urologie0,048 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu B17.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Akute Virushepatitis C
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Akute Virushepatitis C

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte