A81.9 Atypische Virusinfektion des Zentralnervensystems, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAMigräne-Kopfschmerz ohne Dauermedikation / N.n.bez. virale Meningitis / Enzephalitis / N.n.bez. neuromuskuläre Krankheit, n.n.bez. degenerative Krankheit des Nervensystems / (Mono)neuropathien / Sonstige Erkrankungen des ZNS — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Prionen-Krankheit des Zentralnervensystems o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

16 Fälle · 50 % Frauen · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 80 % Neurologie’22

Rang 5805 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 58 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1016,3 %5,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1016,3 %4,0
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre1106,3 %12,0
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre1016,3 %1,0
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre1016,3 %7,0
55 bis unter 60 Jahre55031 %1,0
60 bis unter 65 Jahre1106,3 %8,0
65 bis unter 70 Jahre21113 %5,0
70 bis unter 75 Jahre1016,3 %12,0
75 bis unter 80 Jahre20213 %6,5
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

632 Fälle

Überwiegend Neurologie (80 %)

  • Neurologie80 %504
  • Innere Medizin7,3 %46
  • Sonstige Fachabteilung2,5 %16
  • Neurochirurgie2,2 %14
  • Allgemeine Psychiatrie1,9 %12
  • Übrige 10 Abteilungen6,3 %40
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie1,6 %10
  • Geriatrie1,3 %8
  • Gastroenterologie1,1 %7
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,95 %6
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,32 %2
  • Intensivmedizin0,32 %2
  • Pneumologie0,32 %2
  • Chirurgie0,16 %1
  • Nephrologie0,16 %1
  • Rheumatologie0,16 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu A81.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis8

Atypische Virusinfektion
Primärschlüssel
Familiäre Alzheimer-ähnliche Prionkrankheit
280397Primärschlüssel
Prionen-Krankheit des Zentralnervensystems
Primärschlüssel
Prionen-Krankheit des ZNS
Primärschlüssel
Slow-Virus-Enzephalitis
Primärschlüssel
Slow-Virus-Infektion
Primärschlüssel
Slow-Virus-Infektion des Zentralnervensystems
Primärschlüssel
HIV-Krankheit mit Slow-Virus-Infektion
Zwei Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

280397
Alzheimer-ähnliche familiäre Prionkrankheit

Änderungen1

2014Titel geändert
Atypische Virus-Infektion Virusinfektion des Zentralnervensystems, nicht näher bezeichnet
2010Bestand
Atypische Virus-Infektion des Zentralnervensystems, nicht näher bezeichnet

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte