A60.- Infektionen des Anogenitalbereiches durch Herpesviren [Herpes simplex]

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
15 – 124Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.

Subkodes3

A60.0 Infektion der Genitalorgane und des Urogenitaltraktes durch Herpesviren15 – 124Morbi-RSA
A60.1 Infektion der Perianalhaut und des Rektums durch Herpesviren15 – 124Morbi-RSA
A60.9 Infektion des Anogenitalbereiches durch Herpesviren, nicht näher bezeichnet15 – 124Morbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

1.143 Fälle · 97 % Frauen · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 88 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter A60.-.

Rang 808 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,007 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 35, der Frauen ab etwa 24 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1010,087 %14,0
1 bis unter 5 Jahre2020,17 %2,5
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre240242,1 %4,9
15 bis unter 18 Jahre130013011 %4,3
18 bis unter 20 Jahre170316715 %4,5
20 bis unter 25 Jahre270926124 %4,3
25 bis unter 30 Jahre150414613 %4,0
30 bis unter 35 Jahre904867,9 %4,2
35 bis unter 40 Jahre563534,9 %4,9
40 bis unter 45 Jahre513484,5 %4,9
45 bis unter 50 Jahre323292,8 %4,9
50 bis unter 55 Jahre383353,3 %4,9
55 bis unter 60 Jahre264222,3 %4,9
60 bis unter 65 Jahre151141,3 %7,5
65 bis unter 70 Jahre180181,6 %9,7
70 bis unter 75 Jahre151141,3 %5,9
75 bis unter 80 Jahre140141,2 %6,1
80 bis unter 85 Jahre201191,7 %6,7
85 bis unter 90 Jahre191181,7 %8,9
90 bis unter 95 Jahre2020,17 %10,5
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

1.143 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (88 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe88 %1.005
  • Dermatologie4,5 %52
  • Pädiatrie2,5 %29
  • Innere Medizin2,0 %23
  • Chirurgie1,0 %12
  • Übrige 8 Abteilungen1,9 %22
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie0,52 %6
  • Urologie0,52 %6
  • Gastroenterologie0,44 %5
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,087 %1
  • Kardiologie0,087 %1
  • Nephrologie0,087 %1
  • Pneumologie0,087 %1
  • Rheumatologie0,087 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Infektionen des Anogenitalbereiches durch Herpesviren [Herpes simplex]

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte