A52.3 Neurosyphilis, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:23Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 2, 3 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAMeningitis / Enzephalitis / sonstige nicht virale intrakranielle Infektionen / intrakranielle / intraspinale Abszesse oder Phlebitis — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
15 – 124Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Laborausnahme EBMBei Laboruntersuchungen zu dieser Diagnose kann die Laborausschlussziffer des EBM (32006) gewählt werden.
Inklusive:

Gumma (syphilitisch) Zentralnervensystem, o.n.A.

Syphilis (Spät-) Zentralnervensystem, o.n.A.

Syphilom Zentralnervensystem, o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

182 Fälle · 88 % Männer · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 61 % Neurologie’23

Rang 3420 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 56, der Frauen ab etwa 64 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre2201,1 %8,0
25 bis unter 30 Jahre5502,7 %12,8
30 bis unter 35 Jahre111106,0 %10,2
35 bis unter 40 Jahre9634,9 %12,4
40 bis unter 45 Jahre181629,9 %12,2
45 bis unter 50 Jahre2121012 %10,4
50 bis unter 55 Jahre1916310 %11,3
55 bis unter 60 Jahre3433119 %11,7
60 bis unter 65 Jahre2220212 %14,1
65 bis unter 70 Jahre1914510 %15,1
70 bis unter 75 Jahre5322,7 %22,8
75 bis unter 80 Jahre11926,0 %9,7
80 bis unter 85 Jahre6513,3 %8,2
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

316 Fälle

Überwiegend Neurologie (61 %)

  • Neurologie61 %194
  • Dermatologie13 %41
  • Innere Medizin12 %39
  • Augenheilkunde7,0 %22
  • Gastroenterologie1,3 %4
  • Übrige 10 Abteilungen5,1 %16
▸ Übrige einzeln
  • Allgemeine Psychiatrie0,63 %2
  • Chirurgie0,63 %2
  • Geriatrie0,63 %2
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,63 %2
  • Pneumologie0,63 %2
  • Rheumatologie0,63 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,32 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,32 %1
  • Kardiologie0,32 %1
  • Nephrologie0,32 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu A52.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis19

Gehirngumma
Primärschlüssel
Gehirnlues
Primärschlüssel
Gehirnsyphilis
Primärschlüssel
Inaktive Neurosyphilis
Primärschlüssel
Latente Neurosyphilis
Primärschlüssel
Neurolues
Primärschlüssel
Neurosyphilis
Primärschlüssel
Rekurrente Neurosyphilis
Primärschlüssel
Rezidivierende Neurosyphilis
Primärschlüssel
Späte Neurosyphilis
Primärschlüssel
Spätsyphilis des Zentralnervensystems
Primärschlüssel
Syphilis des Zentralnervensystems
Primärschlüssel
Syphilis des ZNS
Primärschlüssel
Syphilom des Zentralnervensystems
Primärschlüssel
Tertiäre Syphilis des Zentralnervensystems
Primärschlüssel
Gumma des Zentralnervensystems
Kreuz / Stern
▸ noch 3 Einträge
Neurosyphilitisches Gumma
Kreuz / Stern
Syphilitisches Gumma des Zentralnervensystems
Kreuz / Stern
Hämorrhagische Neurosyphilis
Kreuz / Stern

Änderungen

2010Bestand
Neurosyphilis, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte