A32.1 Meningitis und Meningoenzephalitis durch Listerien

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:34Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSANicht virale Meningitis / Enzephalitis — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Laborausnahme EBMBei Laboruntersuchungen zu dieser Diagnose kann die Laborausschlussziffer des EBM (32006) gewählt werden.
Inklusive:

Meningitis G01 durch Listerien

Meningoenzephalitis G05.0 durch Listerien

Diagnosehäufigkeit

148 Fälle · 59 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 45 % Innere Medizin’23

Rang 3635 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 66 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2201,4 %15,5
1 bis unter 5 Jahre4042,7 %17,8
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre1100,68 %16,0
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre1100,68 %20,0
35 bis unter 40 Jahre3212,0 %17,7
40 bis unter 45 Jahre3212,0 %21,7
45 bis unter 50 Jahre8445,4 %33,0
50 bis unter 55 Jahre8715,4 %17,6
55 bis unter 60 Jahre1713411 %24,4
60 bis unter 65 Jahre2315816 %20,8
65 bis unter 70 Jahre2061414 %27,8
70 bis unter 75 Jahre1613311 %31,4
75 bis unter 80 Jahre1811712 %33,6
80 bis unter 85 Jahre13678,8 %26,1
85 bis unter 90 Jahre8265,4 %18,6
90 bis unter 95 Jahre2111,4 %13,0
ab 95 Jahren1100,68 %34,0

Behandelnde Fachabteilung

363 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Neurologie (45 % und 28 %)

  • Innere Medizin45 %165
  • Neurologie28 %102
  • Geriatrie5,2 %19
  • Kardiologie4,7 %17
  • Gastroenterologie3,0 %11
  • Übrige 12 Abteilungen13 %49
▸ Übrige einzeln
  • Hämatologie und internistische Onkologie2,2 %8
  • Intensivmedizin2,2 %8
  • Nephrologie1,9 %7
  • Pneumologie1,7 %6
  • Pädiatrie1,7 %6
  • Chirurgie0,83 %3
  • Neurochirurgie0,83 %3
  • Sonstige Fachabteilung0,83 %3
  • Urologie0,55 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,28 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,28 %1
  • Neonatologie0,28 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu A32.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Meningitis durch Listeria monocytogenes
533Kreuz / Stern
Meningitis durch Listerien
533Kreuz / Stern
Enzephalitis bei Listeriose
Kreuz / Stern
Meningoenzephalitis durch Listeria monocytogenes
533Kreuz / Stern
Meningoenzephalitis durch Listerien
Kreuz / Stern

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

533
ListerioseICD:A32.0A32.7A32.8+1’26Listerien-Infektion

Änderungen

2010Bestand
Meningitis und Meningoenzephalitis durch Listerien

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte