A21.- Tularämie

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Laborausnahme EBMBei Laboruntersuchungen zu dieser Diagnose kann die Laborausschlussziffer des EBM (32006) gewählt werden.
Inklusive:

Hasenpest

Hirschfliegenfieber

Infektion durch Francisella tularensis

Subkodes7

A21.0 Ulzeroglanduläre TularämieMorbi-RSALaborausnahme EBM
A21.1 Okuloglanduläre TularämieMorbi-RSALaborausnahme EBM
A21.2 Pulmonale TularämieMorbi-RSALaborausnahme EBMATC: 33
A21.3 Gastrointestinale TularämieMorbi-RSALaborausnahme EBM
A21.7 Generalisierte TularämieMorbi-RSALaborausnahme EBM
A21.8 Sonstige Formen der TularämieMorbi-RSALaborausnahme EBM
A21.9 nicht näher bezeichnetMorbi-RSALaborausnahme EBM

Diagnosehäufigkeit

42 Fälle · 67 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 24 % Innere Medizin’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter A21.-.

Rang 1354 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 60, der Frauen ab etwa 55 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre3127,1 %15,3
5 bis unter 10 Jahre1102,4 %1,0
10 bis unter 15 Jahre2114,8 %5,0
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre1102,4 %6,0
25 bis unter 30 Jahre2204,8 %9,5
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre1102,4 %27,0
40 bis unter 45 Jahre1102,4 %7,0
45 bis unter 50 Jahre74317 %6,1
50 bis unter 55 Jahre2114,8 %5,5
55 bis unter 60 Jahre1102,4 %7,0
60 bis unter 65 Jahre107324 %9,5
65 bis unter 70 Jahre53212 %7,2
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre3217,1 %10,7
80 bis unter 85 Jahre2114,8 %21,5
85 bis unter 90 Jahre1102,4 %15,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

42 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 24 %

  • Innere Medizin24 %10
  • Gastroenterologie19 %8
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde17 %7
  • Pädiatrie14 %6
  • Chirurgie9,5 %4
  • Übrige 6 Abteilungen17 %7
▸ Übrige einzeln
  • Pneumologie4,8 %2
  • Dermatologie2,4 %1
  • Endokrinologie2,4 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie2,4 %1
  • Intensivmedizin2,4 %1
  • Kardiologie2,4 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Tularämie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte