A21.- Tularämie

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Laborausnahme EBMBei Laboruntersuchungen zu dieser Diagnose kann die Laborausschlussziffer des EBM (32006) gewählt werden.
Inklusive:

Hasenpest

Hirschfliegenfieber

Infektion durch Francisella tularensis

Subkodes7

A21.0 Ulzeroglanduläre TularämieMorbi-RSALaborausnahme EBM
A21.1 Okuloglanduläre TularämieMorbi-RSALaborausnahme EBM
A21.2 Pulmonale TularämieMorbi-RSALaborausnahme EBMATC: 36
A21.3 Gastrointestinale TularämieMorbi-RSALaborausnahme EBM
A21.7 Generalisierte TularämieMorbi-RSALaborausnahme EBM
A21.8 Sonstige Formen der TularämieMorbi-RSALaborausnahme EBM
A21.9 nicht näher bezeichnetMorbi-RSALaborausnahme EBM

Diagnosehäufigkeit

26 Fälle · 58 % Frauen · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 46 % Innere Medizin’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter A21.-.

Rang 1385 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 54, der Frauen ab etwa 61 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre2117,7 %7,5
5 bis unter 10 Jahre2117,7 %2,5
10 bis unter 15 Jahre1013,8 %8,0
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre1013,8 %1,0
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre2027,7 %2,5
40 bis unter 45 Jahre1103,8 %4,0
45 bis unter 50 Jahre1103,8 %8,0
50 bis unter 55 Jahre2207,7 %7,0
55 bis unter 60 Jahre1013,8 %1,0
60 bis unter 65 Jahre52319 %10,8
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre31212 %23,0
75 bis unter 80 Jahre42215 %9,5
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre1013,8 %8,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

26 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (46 % und 15 %)

  • Innere Medizin46 %12
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde15 %4
  • Pädiatrie15 %4
  • Chirurgie3,8 %1
  • Dermatologie3,8 %1
  • Übrige 4 Abteilungen15 %4
▸ Übrige einzeln
  • Hämatologie und internistische Onkologie3,8 %1
  • Intensivmedizin3,8 %1
  • Kinderchirurgie3,8 %1
  • Pneumologie3,8 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Tularämie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte