A15.2 Lungentuberkulose, histologisch gesichert

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASchwere Tuberkulose / näher bezeichnete Geschlechtskrankheiten — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
IfSGMeldepflichtige Krankheit nach dem Infektionsschutzgesetz. Bei Verdacht, Erkrankung oder Tod ist eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt erforderlich.
Laborausnahme EBMBei Laboruntersuchungen zu dieser Diagnose kann die Laborausschlussziffer des EBM (32006) gewählt werden.
Inklusive:

Unter A15.0 aufgeführte Zustände, histologisch gesichert

Diagnosehäufigkeit

197 Fälle · 68 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 44 % Innere Medizin’22

Rang 3310 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 51 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1010,51 %3,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre5412,5 %32,8
18 bis unter 20 Jahre3211,5 %13,0
20 bis unter 25 Jahre161338,1 %19,6
25 bis unter 30 Jahre121026,1 %20,8
30 bis unter 35 Jahre151237,6 %33,3
35 bis unter 40 Jahre14777,1 %20,3
40 bis unter 45 Jahre16978,1 %17,2
45 bis unter 50 Jahre151147,6 %20,5
50 bis unter 55 Jahre151237,6 %10,1
55 bis unter 60 Jahre181449,1 %20,5
60 bis unter 65 Jahre3325817 %20,5
65 bis unter 70 Jahre5052,5 %12,4
70 bis unter 75 Jahre9364,6 %22,1
75 bis unter 80 Jahre4312,0 %19,0
80 bis unter 85 Jahre13856,6 %14,9
85 bis unter 90 Jahre3121,5 %32,3
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

3.225 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pneumologie (44 % und 32 %)

  • Innere Medizin44 %1.416
  • Pneumologie32 %1.029
  • Lungen- und Bronchialheilkunde9,2 %297
  • Pädiatrie5,2 %169
  • Gastroenterologie3,7 %119
  • Übrige 20 Abteilungen6,0 %195
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie1,5 %47
  • Thoraxchirurgie1,5 %47
  • Kardiologie1,4 %44
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,43 %14
  • Intensivmedizin0,28 %9
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,19 %6
  • Nephrologie0,19 %6
  • Sonstige Fachabteilung0,16 %5
  • Geriatrie0,062 %2
  • Herzchirurgie0,062 %2
  • Orthopädie0,062 %2
  • Rheumatologie0,062 %2
  • Urologie0,062 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,031 %1
  • Gefäßchirurgie0,031 %1
  • Neurochirurgie0,031 %1
  • Neurologie0,031 %1
  • Plastische Chirurgie0,031 %1
  • Unfallchirurgie0,031 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,031 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu A15.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Histologisch gesicherte Lungentuberkulose
3389Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

3389
TuberkuloseICD:A15.0A15.1A15.3+28’26

Änderungen

2010Bestand
Lungentuberkulose, histologisch gesichert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte