Nr. 90 Folgeeingriff, Stententfernung

VerwendungKodierempfehlung — die abgestimmte Auffassung der Sozialmedizinischen Expertengruppe 4 der Medizinischen Dienste. Sie ist keine Rechtsnorm: verbindlich sind die Klassifikationen und die Deutschen Kodierrichtlinien, die der Empfehlung vorgehen.
ICD:K91.81
  • K91.81 Insuffizienzen von Anastomosen und Nähten nach Operationen an Gallenblase und Gallenwegen
FoKA: KonsensPosition des Fachausschusses für ordnungsgemäße Kodierung und Abrechnung der DGfM. FoKA-Wiki ↗
2026-01-01Zuletzt überarbeitet (erstmals veröffentlicht 2006-06-28). SEG-4 arbeitet einzelne Empfehlungen über Jahre fort — der Stand sagt, wie aktuell diese Auffassung ist.
GeändertSeit dem Abruf vom 12.02.2026 neu datiert (turnusmäßige Überprüfung, Wortlaut unverändert).
QuelleDatenbank der SEG-4-Kodierempfehlungen des Medizinischen Dienstes, Nr. 90, abgerufen am 25.09.2026.

Wortlaut der Empfehlung

Problem/Erläuterung:


Erster Aufenthalt: Laparoskopische Cholezystektomie bei Cholezystolithiasis; Zystikusstumpfinsuffizienz am 7. postoperativen Tag, nachfolgend ERCP und Choledochusstenteinlage.


Zwei Monate später geplante Wiederaufnahme zur Stententfernung. Was ist die Hauptdiagnose für den zweiten Aufenthalt?


Kodierempfehlung:


Entsprechend DKR D005 wird die Zystikusstumpfinsuffizienz als ursprüngliche Krankheit für den geplanten Folgeeingriff als Hauptdiagnose mit K91.81 Sonstige Krankheiten des Verdauungssystems nach medizinischen Maßnahmen, anderenorts nicht klassifiziert, Insuffizienzen von Anastomosen und Nähten nach Operationen an Gallenblase und Gallenwegen kodiert.