Nr. 498 Hüftkopfanbohrung, Hüftkopfnekrose

VerwendungKodierempfehlung — die abgestimmte Auffassung der Sozialmedizinischen Expertengruppe 4 der Medizinischen Dienste. Sie ist keine Rechtsnorm: verbindlich sind die Klassifikationen und die Deutschen Kodierrichtlinien, die der Empfehlung vorgehen.
OPS:5-780.1f
  • 5-780.1f Inzision am Knochen, septisch und aseptisch: Knochenbohrung: Femur proximal
FoKA: KonsensPosition des Fachausschusses für ordnungsgemäße Kodierung und Abrechnung der DGfM. FoKA-Wiki ↗
2026-01-01Zuletzt überarbeitet (erstmals veröffentlicht 2013-08-20). SEG-4 arbeitet einzelne Empfehlungen über Jahre fort — der Stand sagt, wie aktuell diese Auffassung ist.
GeändertSeit dem Abruf vom 12.02.2026 neu datiert (turnusmäßige Überprüfung, Wortlaut unverändert).
QuelleDatenbank der SEG-4-Kodierempfehlungen des Medizinischen Dienstes, Nr. 498, abgerufen am 25.09.2026.

Wortlaut der Empfehlung

Problem/Erläuterung:


Bei einem Patienten mit einer Hüftkopfnekrose wird eine klassische Hüftkopfanbohrung (Femur unterhalb des Trochanter major über den Schenkelhals in den Hüftkopf) durchgeführt. Wie wird die Prozedur kodiert?


Kodierempfehlung:


OPS 5-780.1f Inzision am Knochen, septisch und aseptisch, Knochenbohrung, Femur proximal ist der korrekte Kode. Für die Lokalisation Hüftkopf gibt es unter 5-78 Operationen an anderen Knochen keine eigene 6. Stelle, der Hüftkopf ist jedoch anatomisch dem proximalen Femur zuzuordnen.