Nr. 416 Intensivaufnahmestatus, Wechsel Intensivstation

VerwendungKodierempfehlung — die abgestimmte Auffassung der Sozialmedizinischen Expertengruppe 4 der Medizinischen Dienste. Sie ist keine Rechtsnorm: verbindlich sind die Klassifikationen und die Deutschen Kodierrichtlinien, die der Empfehlung vorgehen.
FoKA: KonsensPosition des Fachausschusses für ordnungsgemäße Kodierung und Abrechnung der DGfM. FoKA-Wiki ↗
2026-01-01Zuletzt überarbeitet (erstmals veröffentlicht 2012-02-14). SEG-4 arbeitet einzelne Empfehlungen über Jahre fort — der Stand sagt, wie aktuell diese Auffassung ist.
GeändertSeit dem Abruf vom 12.02.2026 neu datiert (turnusmäßige Überprüfung, Wortlaut unverändert).
QuelleDatenbank der SEG-4-Kodierempfehlungen des Medizinischen Dienstes, Nr. 416, abgerufen am 25.09.2026.

Wortlaut der Empfehlung

Problem/Erläuterung:


Ein Patient wird auf einer medizinischen Intensivstation im Lungenödem aufgenommen. Nach zwei Wochen intensivmedizinischer Behandlung wird die Indikation geplant im Krankenhaus zur Bypass-OP gestellt. Der Patient wird 48 Stunden nach Indikationsstellung operiert und wird auf die chirurgische Intensivstation des Hauses verlegt und dort mehrere Wochen weiterbehandelt. Welcher Aufnahmestatus ist für die Berechnung der Aufwandspunkte für die Intensivmedizinische Komplexbehandlung bei Erwachsenen postoperativ zu wählen?


Kodierempfehlung:


Der Aufnahmestatus auf der Intensivstation ist als durchgehend medizinisch anzusehen, da der Aufenthalt auf Intensivstation lediglich durch eine Operation unterbrochen ist. Dies gilt auch bei einem Wechsel der Intensivstation innerhalb eines Krankenhauses.