Nr. 272 WPW-Syndrom, Herz, Untersuchung, elektrophysiologische, EPU

VerwendungKodierempfehlung — die abgestimmte Auffassung der Sozialmedizinischen Expertengruppe 4 der Medizinischen Dienste. Sie ist keine Rechtsnorm: verbindlich sind die Klassifikationen und die Deutschen Kodierrichtlinien, die der Empfehlung vorgehen.
OPS:12652,1-265.5
  • 12652
  • 1-265.5 Elektrophysiologische Untersuchung des Herzens, kathetergestützt: Bei WPW-Syndrom
FoKA: KonsensPosition des Fachausschusses für ordnungsgemäße Kodierung und Abrechnung der DGfM. FoKA-Wiki ↗
Im Text erwähnt1-265
2026-01-01Zuletzt überarbeitet (erstmals veröffentlicht 2008-12-18). SEG-4 arbeitet einzelne Empfehlungen über Jahre fort — der Stand sagt, wie aktuell diese Auffassung ist.
GeändertSeit dem Abruf vom 12.02.2026 neu datiert (turnusmäßige Überprüfung, Wortlaut unverändert).
QuelleDatenbank der SEG-4-Kodierempfehlungen des Medizinischen Dienstes, Nr. 272, abgerufen am 25.09.2026.

Wortlaut der Empfehlung

Problem/Erläuterung:


Kann bei Durchführung einer kathetergestützten elektrophysiologischen Untersuchung (EPU) des Herzens bei WPW-Syndrom neben dem OPS-Kode 1-265.5 zusätzlich der Kode 1-265.2 angegeben werden?


1-265.5 Elektrophysiologische Untersuchung des Herzens, kathetergestützt: Bei WPW-Syndrom


1-265.2 Elektrophysiologische Untersuchung des Herzens, kathetergestützt: Bei inter- und intraatrialen Leitungsstörungen


Kodierempfehlung:


Der OPS-Kode 1-265.5 Elektrophysiologische Untersuchung des Herzens, kathetergestützt: Bei WPW-Syndrom ist spezifisch auf die Untersuchung eines WPW-Syndroms ausgerichtet und enthält alle für diese Maßnahme erforderlichen Informationen, auch die Überprüfung der inter- und intraatrialen Leitungsstörungen. Alle Prozedurenkomponenten, die im Rahmen der Prozedur anfallen, sind im Kode enthalten.


Ab 2012 ist der OPS-Kode 1-265.2 entfallen.