8-840 Perkutan-transluminale Implantation von nicht medikamentenfreisetzenden Stents

8-84·Perkutan-transluminale Stentimplantation

VerwendungNicht endständig — eine Überschrift; zur Verschlüsselung einen Subkode wählen.
ZE in SubkodesEinzelne Subkodes lösen ein Zusatzentgelt aus — welche, steht unten.

Kodieranleitung2

Hinweis:
Die Verwendung von Stents mit einer Länge von 100 mm und mehr ist gesondert zu kodieren8-83b.f ff.
Die Lokalisation ist in der 6. Stelle nach vorstehender Liste zu kodieren

Gilt für den ganzen Zweig8

8-84 Perkutan-transluminale Stentimplantation
Exklusive:
Perkutan-transluminale Stentimplantation an Gefäßen des Lungenkreislaufes 8-838
Perkutan-transluminale Stentimplantation an Herz und Koronargefäßen 8-837
Endovaskuläre Implantation von Stent-Prothesen 5-38a
Perkutan-transluminale Gefäßinterventionen 8-836
Andere perkutan-transluminale Gefäßinterventionen 8-83c
Hinweis:
Die Anwendung eines Embolieprotektionssystems ist gesondert zu kodieren 8-83b.9
▸ noch 2 Angaben
Hinweis:
Ein Kode aus diesem Bereich ist auch zu verwenden, wenn eine der aufgeführten Prozeduren im Rahmen einer Hybridchirurgie eingesetzt wird
Für die Zuordnung einzelner Gefäße zu den Gruppen siehe auch Liste der Gefäße vor 5-38

Subkodes6

8-840.0
Ein Stent
8-840.1
Zwei Stents
8-840.2
Drei Stents
8-840.3
Vier Stents
8-840.4
Fünf Stents
8-840.5
Sechs und mehr Stents

Zusatzentgelte der Subkodes1

ZE2016-67
Implantation einer Stent-Prothese an der Aorta, perkutan-transluminalindividuell
▸ 2 Fußnoten des Katalogs
  • Nach § 5 Abs. 2 Satz 3 FPV 2016 ist für diese Zusatzentgelte die bisher krankenhausindividuell vereinbarte Entgelthöhe bis zum Beginn des Wirksamwerdens der neuen Budgetvereinbarung weiter zu erheben.
  • Nach § 5 Abs. 2 Satz 3 FPV 2016 ist für diese Zusatzentgelte die bisher krankenhausindividuell vereinbarte Entgelthöhe bis zum Beginn des Wirksamwerdens der neuen Budgetvereinbarung weiter zu erheben. Dies gilt auch, sofern eine Anpassung der entsprechenden OPS-Kodes erfolgt sein sollte.

Änderungen1

2018Titel geändert
(Perkutan-)transluminale Implantation von nicht medikamentenfreisetzenden medikamentefreisetzenden Stents
2010Bestand
(Perkutan-)transluminale Implantation von nicht medikamentenfreisetzenden Stents

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Operationen- und Prozedurenschlüssel · Version 2016 · Stand 16.10.2015 · © DIMDI 1994-2016