8-835.j Ablative Maßnahmen bei Herzrhythmusstörungen: Anwendung hochauflösender, multipolarer, dreidimensionaler, elektroanatomischer Mappingverfahren

8-83·Therapeutische Katheterisierung und Kanüleneinlage in Gefäße

VerwendungEndständig — dieser Kode wird so angegeben.
ZusatzkodeZusatzkode — nur zusammen mit einem Hauptkode zulässig, nie allein.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · zuletzt 17.07.2012 — Regeln außerhalb des Katalogs

Kodieranleitung3

Inklusive:
IntellaMap Orion, PentaRay, Ensite HD Grid, AcQMap
Hinweis:
Dieser Kode ist ein Zusatzkode. Er ist nur anzugeben, wenn bei einem der unter 8-835.2 ff. bis 8-835.4 ff., 8-835.a ff. oder 8-835.b ff. aufgeführten Verfahren die Ablation mit Hilfe hochauflösender, multipolarer, dreidimensionaler, elektroanatomischer Mappingverfahren durchgeführt wurde
Hochauflösende, multipolare, dreidimensionale, elektroanatomische Mappingverfahren ermöglichen die Erfassung von mindestens 1.000 Mapping-Punkten pro untersuchter Herzhöhle

Regeln außerhalb des Katalogs1

BfArM-FAQDreidimensionale Mappingverfahren17.07.2012
seit Jahrgang 2018

Was ist in den OPS-Kodes 8-835.8 und 8-835.j unter den "dreidimensionalen Mappingverfahren" zu verstehen?

Antwort anzeigen

seit OPS 2018

Unter den "dreidimensionalen Mappingverfahren" in den OPS-Kodes 8-835.8 und 8-835.j werden dreidimensionale, elektroanatomische Mappingverfahren verstanden.

Das bedeutet, dass diese Systeme sowohl eine 3D-anatomische Darstellung als auch eine 3D-Darstellung der elektrischen Aktivierung (z.B. Aktivierungsmaps, Voltage Maps, Impedence Maps, Contact Force Maps, CFAE-Maps) erlauben und diese Darstellungen aufeinander abbilden. Dies ist z.B. bei den jeweils als Inklusiva der Kodes aufgeführten Systemen der Fall.

Bei Mappingverfahren, die lediglich zur anatomischen Orientierung im Raum dienen und nicht über die oben beschriebenen Möglichkeiten der 3D-Darstellung der elektrischen Aktivierung verfügen, handelt es sich nicht um elektroanatomische Mappingverfahren und somit nicht um dreidimensionale Mappingverfahren im Sinne der OPS-Kodes 8-835.8 bzw. 8-835.j.

OPS 2012 bis OPS 2017

Was ist in den OPS-Kodes 8-835.8 und 8-835.d unter den "dreidimensionalen Mappingverfahren" zu verstehen?

Unter den "dreidimensionalen Mappingverfahren" in den OPS-Kodes 8-835.8 und 8-835.d werden dreidimensionale, elektroanatomische Mappingverfahren verstanden.

Das bedeutet, dass diese Systeme sowohl eine 3D-anatomische Darstellung als auch eine 3D-Darstellung der elektrischen Aktivierung (z.B. Aktivierungsmaps, Voltage Maps, Impedence Maps, Contact Force Maps, CFAE-Maps) erlauben und diese Darstellungen aufeinander abbilden. Dies ist z.B. bei den als Inklusiva aufgeführten Systemen (CARTO-System, EnSite Array, EnSite NavX, EPLogix, Rhythmia (Letzteres ergänzt ab Version 2015)) der Fall.

Bei Mappingverfahren, die lediglich zur anatomischen Orientierung im Raum dienen und nicht über die oben beschriebenen Möglichkeiten der 3D-Darstellung der elektrischen Aktivierung verfügen, handelt es sich nicht um elektroanatomische Mappingverfahren und somit nicht um dreidimensionale Mappingverfahren im Sinne der OPS-Kodes 8-835.8 bzw. 8-835.d.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Von diesen Kodes verlangt1

8-835.gAblative Maßnahmen bei Herzrhythmusstörungen: Anwendung rotordetektierender, elektroanatomischer Mappingverfahren

Alphabetisches Verzeichnis5

Anwendung hochauflösender multipolarer dreidimensionaler elektroanatomischer Mappingverfahren bei Ablation bei Herzrhythmusstörungen (Zusatzkode)Eine Schlüsselnummer
Anwendung von AcQMap bei Ablation bei Herzrhythmusstörungen (Zusatzkode)Eine Schlüsselnummer
Anwendung von EnSite HD Grid bei Ablation bei Herzrhythmusstörungen (Zusatzkode)Eine Schlüsselnummer
Anwendung von IntellaMap Orion bei Ablation bei Herzrhythmusstörungen (Zusatzkode)Eine Schlüsselnummer
Anwendung von PentaRay bei Ablation bei Herzrhythmusstörungen (Zusatzkode)Eine Schlüsselnummer

Änderungen2

2019Titel geändert
Ablative Maßnahmen bei Herzrhythmusstörungen: Anwendung hochauflösender, multipolarer, dreidimensionaler, elektroanatomischer Kontaktmappingverfahren Mappingverfahren
2018Neu
Ablative Maßnahmen bei Herzrhythmusstörungen: Anwendung hochauflösender, multipolarer, dreidimensionaler, elektroanatomischer Kontaktmappingverfahren
ohne Vorgänger

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Operationen- und Prozedurenschlüssel · Version 2020 · Stand 18.10.2019 · © DIMDI 1994-2020