Eine 44-jährige Patientin (80 kg) wird mit seit fünf Tagen aufsteigenden Lähmungen beider Beine und erloschenen Muskeleigenreflexen aufgenommen. Im Krankenhaus zeigt die lumbale Liquorpunktion eine zytoalbuminäre Dissoziation, die Neurographie verzögerte Nervenleitgeschwindigkeiten; diagnostiziert wird ein Guillain-Barré-Syndrom. Sie erhält über fünf Tage insgesamt 160 g polyvalentes Human-Immunglobulin intravenös. Zur Überwachung werden mehrmals täglich die Vitalkapazität am Bett gemessen, Ruhe-EKGs geschrieben und Blut entnommen. Zur Bilanzierung wird ein transurethraler Blasenkatheter gelegt, zur Thromboseprophylaxe erhält sie Heparin subkutan.