Eine 58-jährige Patientin wird mit seit Wochen zunehmenden Kopfschmerzen und einer Wesensänderung aufgenommen. Am Aufnahmetag zeigt eine MRT des Schädels mit Kontrastmittel einen Tumor im rechten Frontallappen. Zwei Tage später wird der Tumor über eine Kraniotomie an der Kalotte, die die Mittellinie nicht überschreitet, unter dem Operationsmikroskop in mikrochirurgischer Technik entfernt; Neuronavigation und fluoreszenzgestützte Resektion werden nicht eingesetzt. Die Histologie ergibt ein Glioblastom. Ein bekannter arterieller Hypertonus wird mit Amlodipin weiterbehandelt und täglich kontrolliert.