Eine 68-jährige Patientin wird wegen seit Monaten zunehmender tiefsitzender Rückenschmerzen ohne Ausstrahlung in die Beine ausschließlich zur interventionellen Schmerztherapie aufgenommen. Die mitgebrachte MRT zeigt eine ausgeprägte Spondylarthrose der Lendenwirbelsäule L3 bis L5 ohne Bandscheibenvorfall; der lumbosakrale Übergang ist unauffällig, eine radikuläre Symptomatik besteht nicht. Am zweiten und am vierten Tag erhält sie CT-gesteuerte Injektionen eines Lokalanästhetikums mit Kortikoid in die Facettengelenke L3/4 und L4/5 beidseits. Eine Operation ist nicht vorgesehen. Ein Typ-2-Diabetes ohne Komplikationen wird mit Metformin weiterbehandelt; wegen des Kortikoids wird der Blutzucker viermal täglich kontrolliert.