Ein 64-jähriger Mann mit einer symptomatischen, nicht eingeklemmten Narbenhernie im Bereich einer alten medianen Laparotomienarbe wird zur elektiven Operation aufgenommen. Am Aufnahmetag wird zur Operationsplanung eine Computertomographie des Abdomens mit Kontrastmittel angefertigt; die horizontale Breite der Bruchlücke beträgt 7 cm. Am Folgetag wird die Hernie offen chirurgisch in Sublay-Technik mit einem nicht resorbierbaren, unbeschichteten Kunststoffnetz von 15 x 20 cm verschlossen. Vor der Narkoseeinleitung legt die Anästhesie einen thorakalen Periduralkatheter, über den bis zum dritten postoperativen Tag ein Lokalanästhetikum läuft; die Schmerztherapie führen die Stationsärzte, ein Akutschmerzdienst ist nicht beteiligt. Intraoperativ werden außerdem ein zentraler Venenkatheter und ein Blasenkatheter gelegt.