Ein 69-jähriger Mann wird mit plötzlich einsetzendem, reißendem Brustschmerz und einem Blutdruck von 190/105 mmHg stationär aufgenommen. In der Echokardiographie zeigt sich in der erweiterten Aorta ascendens eine fraglich flottierende Membran; ein Perikarderguss besteht nicht. Die Ärzte stellen die Verdachtsdiagnose einer Dissektion der Aorta ascendens. Der Blutdruck wird mit Urapidil und Esmolol intravenös gesenkt. Weil das hauseigene CT gewartet wird, wird der Patient ohne weitere Bildgebung nach drei Stunden in die Herzchirurgie eines anderen Krankenhauses verlegt.